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Zentner nach Bundesliga-Debüt glücklich

Für den Mainzer Robin Zentner war es das erste Bundesliga-Spiel seiner Karriere
Für den Mainzer Robin Zentner war es das erste Bundesliga-Spiel seiner Karriere
Foto: © getty, Alex Grimm
28. Oktober 2017, 12:17

Das Unentschieden im Rhein-Main-Derby hilft weder dem FSV Mainz 05 noch Eintracht Frankfurt wirklich weiter. Trotzdem waren alle Beteiligten halbwegs zufrieden.

Die Stimmung am späten Abend war zwiegespalten. Nichts Halbes und nichts Ganzes, kein Weltuntergang, aber auch kein Grund zum Feiern war das Unentschieden im Rhein-Main-Derby. Daran änderten auch die sieben Gläser Bier nichts, die den Weg in die Kabine von Eintracht Frankfurt fanden. Nur beim FSV Mainz 05 stand einer vor den Journalisten, der sein Strahlen kaum verbergen konnte.

"Es war schon etwas Besonderes", sagte FSV-Torwart Robin Zentner nach dem 1:1 (0:1) gegen die Hessen: "Freitagabend unter Flutlicht, dann ein Derby, das erste Bundesligaspiel - es kommen schon viele Sachen zusammen."

Der Keeper, der am Samstag auch noch seinen 23. Geburtstag zu feiern hatte, war durch die schwere Muskelverletzung des früheren Nationaltorwarts Rene Adler (fällt drei Monate aus) zu seinem Debüt gekommen. Und er machte seine Sache sehr ordentlich.

Zentner macht "keine Luftsprünge"

"Er hat Ruhe und Sicherheit ausgestrahlt", sagte Trainer Sandro Schwarz "Robin bestätigt, was er im Training und im Pokalspiel gezeigt hat. Wir sind sehr glücklich mit seinem Einstand als Bundesliga-Torhüter."

Der 23-Jährige, der zu Hause offenbar gegen Widerstände kämpfen musste ("In der Familie waren alle Bayern-Fans") blieb dagegen bescheiden. "Ich hatte jetzt nicht groß die Möglichkeit, einen Riesenfehler zu machen", sagte Zentner: "Es war in Ordnung, ein solides Spiel, nichts Überragendes. Ich mache jetzt keine Luftsprünge, aber ich bin auch nicht todtraurig."

Ähnlich beschrieben fast alle Frankfurter ihren Gemütszustand. "Wie das bei einem Unentschieden immer so ist", sagte Sportvorstand Fredi Bobic: "Hat man einen Punkt gewonnen? Oder zwei verloren? Ich glaube, heute haben wir eher zwei liegen gelassen. Aber am Ende geht das Ergebnis in Ordnung."

Kovač lobt seinen Trainer-Kollegen

FSV-Kapitän Stefan Bell (37.) hatte die Gäste vor 33.794 Zuschauern mit einem Eigentor in Führung gebracht. Der eingewechselte Suat Serdar (71.) rettete die starke Mainzer Heimbilanz im Derby (zehn Bundesligaspiele, keine Niederlage), das im Anschluss deutlich abkühlte.

"Das ist nicht das erste Derby, was dann vielleicht doch nicht so heiß ist, wie es im Vorfeld gekocht worden ist", sagte der Mainzer Sportchef Rouven Schröder. Die erste Halbzeit ging mehr an die Eintracht, die zweite dann mehr in unsere Richtung. Das Ergebnis spiegelt das Spiel wider."

Generell wurde nach der Partie in den Katakomben der Mainzer Arena auffallend viel gelobt. "Ich freue mich, wenn ein junger Trainer, der die Chance in der Bundesliga bekommt, sie auch so gut nutzt", sagte Frankfurts Trainer Niko Kovač: "Sandro macht das außerordentlich gut. Vielleicht trinken wir mal ein Gläschen Rotwein zusammen oder essen was und tauschen mal Gedanken aus."

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