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Hoffenheim fährt ersten deutschen EL-Sieg ein

Die TSG Hoffenheim freut sich über die ersten drei Punkte in der Europa League
Die TSG Hoffenheim freut sich über die ersten drei Punkte in der Europa League
Foto: © getty, Simon Hofmann
19. Oktober 2017, 23:04

1899 Hoffenheim kann also doch Europacup. Eine Viertelstunde Powerfußball nach der Pause ebnete den Weg zum 3:1 (0:0) des Bundesligisten am 3. Spieltag der Europa League gegen den türkischen Vizemeister Istanbul Başakşehir.

Nach zuvor vier Pleiten in den vier internationalen Partien der Klubgeschichte feierte die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann ihren europäischen Premierensieg.

"Wir haben heute die Aufgabe gut gelöst. Das 1:0 war dann der Dosenöffner. Wir haben insgesamt sehr gut verteidigt. Wir sind sehr zufrieden, der Sieg war hochverdient", sagte 1899-Trainer Julian Nagelsmann nach dem Spiel bei "Sport1".

Benjamin Hübner (52.), Nadiem Amiri (59.) und Nico Schulz (75.) trafen für den Bundesliga-Vierten. Stefano Napoleoni (90. +3) traf für die Türken unmittelbar vor dem Abpfiff. Hoffenheim gelingt mit dem Sieg auch ein kleiner Befreiungsschlag: Die Kraichgauer konnten die letzten drei Partien nicht gewinnen (zwei Niederlagen, ein Unentschieden). Die nächste Europacup-Begegnung für die TSG ist das Rückspiel am 2. November in Istanbul.

Im Gegensatz zu den ersten beiden Europa-League-Spielen rotierte Nagelsmann gegen die Türken kaum. Der 30-Jährige ließ lediglich zwei aktuelle Stammspieler (Steven Zuber und Andrej Kramarić) auf der Bank. Ádám Szalai, Ermin Bičakčić, Lukas Rupp, Håvard Nordtveit und Serge Gnabry standen aufgrund von Verletzungen nicht zur Verfügung.

Başakşehir ohne Adebayor aber mit Inler

Vor 21.167 Zuschauern in der Rhein-Neckar-Arena gingen die Gastgeber in der Anfangsphase mit großer Entschlossenheit zur Sache. U21-Europameister Amiri (12.) und Nationalspieler Kerem Demirbay per Freistoß (13.) hatten die ersten Möglichkeiten.

Der Tabellenvierte der türkischen Süper Lig, bei dem solch bekannte Namen wie Emmanuel Adebayor, Emre, Gökhan Inler, Gaël Clichy und Eljero Elia unter Vertrag stehen, konzentrierte sich auf die Defensive. Der Lieblingsklub des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, der allerdings ohne Adebayor und Emre nach Sinsheim gereist war, hatte in der Offensive zunächst kaum etwas zu bieten.

Ab Mitte der ersten Hälfte erlahmte der Elan der Hoffenheimer. Dennoch waren es erneut Demirbay (29.) und Amiri (31.), die die Führung für den Klub von Mehrheitseigner Dietmar Hopp auf dem Fuß hatten. In der 44. Minute hatten die Gastgeber bei einem Handspiel von Kapitän Kevin Vogt im eigenen Strafraum Glück, dass es keinen Strafstoß gab.

Hoffenheim dreht nach Seitenwechsel auf

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Kraichgauer deutlich die Schlagzahl. Das wurde umgehend belohnt. Nach einer Ecke des starken Demirbay war Verteidiger Hübner, der seit Wochen In Topform ist, mit dem Kopf zur Stelle. Kurz darauf leistete Demirbay erneut die Vorarbeit, diesmal traf Mittelfeldspieler Amiri. In den Minuten danach lag sogar das dritte Tor in der Luft.

Mitte des zweiten Durchgangs begannen die Hoffenheimer damit, das Ergebnis zu verwalten. Spielmacher Demirbay wurde bereits in der 63. Minute ausgewechselt, um ihn für das nach kommende Ligaspiel am Sonntag beim VfL Wolfsburg zu schonen. Dennoch schraubte Schulz das Ergebnis in die Höhe, kurz vor dem Ende traf Gäste-Stürmer Kerim Frei noch die Latte.

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