Alexander Zverev hat bei den China Open in Peking die nächste Runde erreicht. Der 20-Jährige besiegte den Briten Kyle Edmund 6:3, 7:6 (7:3).
Der an Nummer zwei gesetzte Deutsche musste bei seinem Erstrunden-Match trotz Überlegenheit im zweiten Satz in den Tie-Break. Im Achtelfinale trifft der Youngster nun auf den Italiener Fabio Fognini.
Der Weltranglistenerste Rafael Nadal benötigte zuvor drei Sätze, um sich mit 4:6, 7:6 (8:6), 7:5 gegen den Franzosen Lucas Pouille durchzusetzen.
Zverevs älterer Bruder Mischa hatte bereits am Vortag das Achtelfinale erreicht. Dort spielt er am Mittwoch gegen den Australier Nick Kyrgios.
"Je mehr Matches man gewinnt, desto höher werden die Erwartungen"
Vor seinem ersten Match hatte die Spielervereinigung ATP Alex Zverev zum Mediengespräch gebeten. In dem referierte Deutschlands Spitzenspieler über die hohen Erwartungen an seine Person und seinen Durchbruch in diesem Jahr. "Ich habe schon in frühester Jugend gelernt, mit Druck und Erwartungen umzugehen", sagte Zverev: "Je mehr Matches man gewinnt, desto höher werden dann natürlich diese Erwartungen."
Sein Motto sei, nichts von außen an sich heranzulassen. "Es ist schön, wenn große Spieler mir eine Zukunft als Nummer eins prophezeien, aber der Weg dorthin bedeutet nichts anderes als harte Arbeit, und das jeden Tag", so der Youngster. Er habe sich angewöhnt, nur noch auf die Ratschläge seines "inner circle" zu hören: "Meine Familie, mein Trainerteam, was die sagen, ist für mich relevant."
Man dürfe niemals aufhören, sich zu verbessern, das sei auch das Credo von Größen wie Rafael Nadal und Roger Federer: "Für mich die beiden besten Spieler aller Zeiten. Ich hoffe, ich kann dem, was sie erreicht haben, eines Tages ein wenig näher kommen."


