Heimliches Erfolgserlebnis für Sauber-Pilot Pascal Wehrlein im Qualifying zum Malaysia-Grand-Prix: Der Deutsche landete am Samstag zwar nur auf dem 18. Rang, womit er lediglich Teamkollege Marcus Ericsson und Sebastian Vettel (wegen Technikpanne ohne Rundenzeit) hinter sich ließ.
Dass ihn aber nicht mehr als 0,049 Sekunden von Kevin Magnussen im Haas trennten, verdeutlichte Fortschritte der Schweizer. "Sehr zufrieden" sei er mit seinem Abschneiden, freut sich Wehrlein.
Er verweist auf die Differenz zu Mittelfeldteams wie McLaren und Williams, von denen er in Q1 keine halbe Sekunde entfernt war: "Wir haben bei den vergangenen Rennen gesehen, dass wir eine Sekunde zu den Leuten vor uns verloren haben - heute war das nicht der Fall", sagt Wehrlein, dem nicht nur der Bolide, sondern auch eine tadellose Leistung auf der anspruchsvollen Sepang-Strecke ein Lächeln auf das Gesicht zauberte. "Meine Runden waren super - mit allen drei Reifensätzen."
Weniger begeistert war Ericsson (19.), der sich von Wehrlein 0,487 Sekunden aufbrummen ließ. "Heute war kein einfacher Tag für uns", grummelt der Schwede. Selbst mit dieser Leistung war er aber immer noch stärker unterwegs als bei den übrigen Grand Prix, wo Sauber andere Wagen nur mit dem Fernglas erkennen konnte. "Immerhin konnten wir den Zeitrückstand zu unserer direkten Konkurrenz reduzieren - das ist ein gutes Zeichen. Allerdings haben wir weiterhin viel Arbeit."

