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Traum-Duo mit Werner: Augustin rockt die Liga

Ergänzen sich zurzeit perfekt: Timo Werner und Jean-Kévin Augustin
Ergänzen sich zurzeit perfekt: Timo Werner und Jean-Kévin Augustin
Foto: © Roger Petzsche
26. September 2017, 13:21

Torgefahr, starke Zweikampfwerte und viel Lob vom Trainer: Neuzugang Jean-Kévin Augustin hat die Erwartungen bei RB Leipzig bislang voll erfüllt. Der 20 Jahre alte Franzose glänzte in der Bundesliga an der Seite von Timo Werner und verdrängte zuletzt auch Yussuf Poulsen aus der Startelf.

"Die beiden verstehen sich wirklich gut, obwohl sie ähnliche Laufwege haben. Das hat sehr gut ausgesehen", lobte Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl sein neues Top-Duo nach dem 2:1 gegen Eintracht Frankfurt. Augustin und Werner steuerten die beiden Treffer bei. Das war auch schon im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach so. Zwei Tore und zwei Assists in fünf Spielen sind eine gute Quote für den Neuzugang.

Im Duell mit Poulsen um die Position neben dem gesetzten Werner hatte der zweikampfstarke Franzose zuletzt die Nase vorn. Hasenhüttl lobte bei beiden Angreifern das Spiel mit dem Rücken zum Tor, doch Augustin zeigt stärkeren Zug zum gegnerischen Tor und bindet so mehr Gegenspieler. Das wiederum schafft Freiräume für Werner.

Der schnelle Eingewöhnung des Kraftpakets überrascht, zumal Augustin nicht immer als pflegeleicht galt. Anfang September flog der Offensivmann nach einem Krach mit Trainer Sylvain Ripoll aus dem französischen U21-Nationalteam. Augustin wurde im Spiel gegen Chile zur Halbzeit ausgewechselt, reagierte ungehalten. Es gelte einen "Rahmen aus Regeln" zu akzeptieren, erklärte Ripoll: "Jean-Kévin hat diesen Rahmen mit seinem Verhalten verlassen."

Hasenhüttl war sofort zur Stelle und sprach seinem gekränkten Schützling gut zu. "Es war eine emotionale Situation in der Kabine, wie sie vorkommt. Sie werden wieder zueinander finden", betonte der Coach und tröstete seinen Sommer-Neuzugang, vom dem er von Beginn an überzeugt war, "weil er einfach ein Spieler mit Qualität ist", so Hasenhüttl.

Ohne Perspektive in Paris

Vor seinem Rausschmiss hat Augustin in den Nachwuchsteams des französischen Verbandes beste Erfahrungen gemacht. Bei der U19-EM 2016 in Deutschland zeigte das Sturm-Juwel sein großes spielerisches Vermögen, führte Frankreich zum Titel und wurde mit sechs Toren in fünf Spielen Torschützenkönig.

Bei dem Turnier stellte Augustin auch seinen Teamkollegen Kylian Mbappé in den Schatten. Ironie des Schicksals: Mbappé wechselte mittlerweile für ein Gesamtpaket von 180 Millionen Euro zu Augustins Stammklub Paris Saint-Germain.

Der gebürtige Pariser Augustin war beim Scheichklub PSG nicht mehr glücklich, kam nicht wie erhofft zum Zuge. An Stars wie Edinson Cavani und Ángel Di María führte für den Rechtsfuß kein Weg vorbei. Deshalb wollte das Sturm-Juwel unbedingt weg. Neben Leipzig zeigten aus der Bundesliga auch Borussia Dortmund und Hertha BSC Interesse an einer Verpflichtung.

Schließlich sicherten sich die neureichen Sachsen für rund 13 Millionen Euro den Zuschlag und statteten das Top-Talent mit einem Fünfjahresvertrag aus. Für den Leipziger Trainer ist das eine sehr sinnvolle Investition in die Zukunft. Hasenhüttl: "Mit seiner Art passt er sehr gut in unser System."

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