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Breitenreiter: "Wir sind schwer zu schlagen"

Traut seiner Mannschaft eine Menge zu: André Breitenreiter
Traut seiner Mannschaft eine Menge zu: André Breitenreiter
Foto: © getty, Stuart Franklin
07. September 2017, 15:05

Unaufgeregt, lässig - aber trotzdem super ehrgeizig: André Breitenreiter verkörpert das neue Hannover 96. Der Traumstart der Niedersachsen mit zwei Siegen? Für den Aufstiegstrainer kein Grund zum Durchdrehen, aber die Brust wird vor dem Nachbarschaftsduell beim VfL Wolfsburg am Samstag merklich breiter.

"Wir nehmen die Euphorie gerne mit und wissen, dass wir schwer zu schlagen sind", sagte Breitenreiter: "Aber wir sind uns sehr bewusst, dass Phasen kommen werden, die vielleicht etwas schwieriger werden".

Breitenreiter - helles T-Shirt, modische Jeans, Sneaker - sitzt entspannt im Stadion und schaut in den grauen Himmel. Der strömende Regen kann seiner guten Laune nichts anhaben. Nach den Siegen in Mainz und gegen Schalke 04 (jeweils 1:0) rangiert Hannover auf Platz vier, ist unter dem neuen Coach saisonübergreifend seit zwölf Spielen ungeschlagen - das Erfolgsrezept? Großer Teamgeist, harte Arbeit auf dem Platz und ein hohes Maß an Eigenverantwortung daneben.

"Bei uns hat jeder Spieler ein sehr hohes Bewusstsein für seinen Körper, um die bestmögliche Leistung abrufen zu können. Ich brauche gar nichts zu verbieten. Auch kein Nutella", sagte der 43-Jährige. Seine "Jungs" seien "sehr lernwillig und wissbegierig". Zudem verfügt 96 mit Stürmer Jonathas, der gegen Schalke auf Anhieb zum Matchwinner avancierte, und Last-Minute-Neuzugang Ihlas Bebou nun auch in der Offensive über ein hohes Maß an Variabilität.

Breitenreiter hofft auf Ende des Stimmungsboykotts

Nach einem turbulenten Jahr auf Schalke mit einem unrühmlichen Ende fühlt sich Breitenreiter in Hannover bestens aufgehoben. Schon in der Jugend spielte er für den Klub und gewann mit den Roten als Spieler 1992 den DFB-Pokal. "Ist doch klar, dass es etwas sehr Emotionales und ganz Besonderes ist", so der Coach.

Inzwischen haben die jüngsten Erfolge in der niedersächsischen Landeshauptstadt sogar den Ärger mit den eigenen Fans aus den Schlagzeilen verdrängt. Für die Partie in Wolfsburg wünscht sich Breitenreiter ein Ende des Stimmungsboykotts, der noch beim letzten Auswärtsspiel in Mainz für Aufsehen sorgte. "Gerade wir als Aufsteiger benötigen die Unterstützung unserer Fans, besonders in Phasen, in denen es nicht so läuft", erklärte Breitenreiter.

"Es geht ausschließlich darum, die Klasse zu halten"

Mittelfristig will der Hannoveraner den Klub zurück nach Europa führen. Dafür bedürfe es aber "sicherlich einige Zeit. Wir sollten den Ball schön flachhalten und erstmal im Hier und Jetzt leben. Es geht in dieser Saison ausschließlich darum, die Klasse zu halten. Wenn uns das gelingen sollte, können wir natürlich Step by Step die nächsten Schritte einleiten und dann irgendwann, in mehreren Jahren, dahin kommen, wo wir schon einmal waren", sagte Breitenreiter: "Das ist ganz klar der Wunsch von uns allen."

Zurzeit gilt die volle Konzentration allerdings der Partie in Wolfsburg. "Es wird sicherlich ein spannendes Spiel, Wolfsburg hat ganz andere Ambitionen, ganz andere Möglichkeiten als wir - von daher fahren wir dort nach wie vor als Außenseiter hin. Auch wenn wir sechs Punkte haben", sagt Breitenreiter.

Die Demut kommt nicht von ungefähr: Nach dem sensationellen Aufstieg mit dem SC Paderborn führte Breitenreiter in der Saison 2014/15 nach vier Spieltagen die Tabelle an. Am Ende stieg der Klub als Letzter ab.

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