Vier Tage sind es noch, bevor am Donnerstag das Transferfenster schließt. Ob es bis dahin noch zu einem Verkauf von Benedikt Höwedes vom FC Schalke 04 in Richtung Juventus Turin kommt, ist weiter ungewiss.
Zuletzt bestätigte Schalkes Manager Christian Heidel, dass der italienische Serienmeister ein erstes konkretes Angebot abgegeben habe. Dieses lehnten die Gelsenkirchener allerdings ab, da es den Ablöseforderungen der Vereinsführung bei weitem nicht entsprach.
Nach Informationen der Fachzeitschrift "Gazzetta dello Sport" hatte Juve bisher ein Leihgeschäft vorgeschlagen, mit einer Gebühr von zwei Millionen Euro. Eine feste Verpflichtung nach dieser Saison hätte sich Turin weitere acht Millionen Euro kosten lassen.
Bestätigen wollte Christian Heidel diese Details nicht: "Es gehört nicht dazu, dass wir uns mit einem Verein austauschen und die Zahlen dann fünf Minuten später in der Presse stehen", zitierte "derwesten.de" den Manager.
Dass die Alte Dame aus Turin in jedem Falle noch einmal aufstocken und ihr Angebot für Weltmeister Höwedes verbessern wird, ist laut der "Gazzetta dello Sport" sicher. Manager Heidel meinte allerdings: "Ob es ein neues Angebot von Juventus Turin gibt, weiß ich nicht. Ich werde jetzt auch nicht fragen, ob Juve noch einmal bei uns anruft", so Heidel weiter.
Höwedes noch ohne Saisoneinsatz
Schalke will bei einem Verkauf seines ehemaligen Kapitäns wohl mindestens 15 Millionen Euro Transfereinnahmen erzielen, ein Leihgeschäft ist eigentlich nicht vorgesehen. Der 29-jährige Höwedes besitzt auf Schalke noch einen Vertrag bis 2020. Neu-Trainer Domenico Tedesco berücksichtigte das S04-Urgestein zuletzt aber nicht mehr. Auch gegen Hannover (0:1) saß der einstige Abwehrchef der Königsblauen nur auf der Bank.
Tedesco meinte in Hannover zur Personalie zurückhaltend: "Es ist ja eine temporäre Entscheidung. Dass Benedikt Höwedes nicht spielt, das ist keine langfristige Entscheidung. Wir sind einfach der Meinung, dass aktuell fittere Spieler der Mannschaft gut tun."


























