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Nils Petersen entscheidet das Familien-Duell

Nils Petersen erzielte die Führung
Nils Petersen erzielte die Führung
Foto: © getty, Michael Kienzler
12. August 2017, 17:33

Nils Petersen hat seinem Vater im Familien-Duell ein Schnippchen geschlagen und den SC Freiburg mit einem frühen Tor in die zweite Runde des DFB-Pokals geführt.

Die Breisgauer um den Olympia-Zweiten besiegten am Samstag den von Andreas Petersen trainierten Regionalliga-Aufsteiger Germania Halberstadt mit 2:1 (2:0). Durch den Erfolg entschädigte Freiburg seine Fans für das blamable Ausscheiden in der Europa-League-Qualifikation.

Petersen (34.) und Nicolas Höfler (42.) trafen im Herzen Sachsen-Anhalts für den Siebten der vergangenen Bundesliga-Saison, Halberstadt kam durch Kay Michel (87.) zum späten Anschlusstreffer.

Freiburg trat im Vergleich zum Europa-League-Duell mit dem slowenischen Pokalsieger NK Domžale in der Vorwoche (0:2 nach 1:0 im Hinspiel) personell leicht verändert auf. Trainer Christian Streich setzte den türkischen Abwehrchef Çağlar Söyüncü genauso auf die Bank wie Amir Abrashi, Aleksandar Ignjovski stand gar nicht erst im Kader. Für sie liefen die U21-Europameister Marc-Oliver Kempf und Janik Haberer sowie Kapitän Julian Schuster von Beginn an auf.

Holprige Anfangsphase

Vor 5037 Zuschauern im Friedensstadion ließ Freiburg zunächst die nötige Zielstrebigkeit im Angriffsspiel vermissen. Halberstadt kam durch einen Freistoß von Kapitän Benjamin Boltze (11.) gefährlich vor das SC-Tor. Insgesamt suchten aber die Gäste in der Frühphase häufiger den Abschluss. Stürmer Florian Niederlechner (16.) und Haberer (17.) scheiterten nacheinander an Germania-Keeper Paul Büchel.

Auch gegen den früheren Nationalspieler Christian Günter (30.) parierte der Amateur-Torwart erstklassig. Petersen schloss dann aber nach Niederlechner-Flanke wuchtig per Dropkick in den Winkel ab, Höflers Schuss wurde unhaltbar von Germania-Verteidiger Adil Lachheb ins Tor abgefälscht.

Halberstadt kämpft

Im zweiten Durchgang trat Halberstadt im Angesicht der drohenden Niederlage couragierter auf. Auch wenn klare Chancen Mangelware blieben, setzten die Gastgeber hin und wieder kleine Nadelstiche gegen Freiburger, die lediglich auf die Absicherung der Führung bedacht waren.

Dies versuchte Germania zu nutzen. Ein Kopfball von Angreifer Florian Beil (61.) rauschte nur Zentimeter vorbei. Michel verkürzte in der Schlussphase begünstigt durch Unordnung in der Freiburger Hintermannschaft.

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