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Köln happy: "Zwei Spiele bis zum großen Traum"

Helden in weiß und rot: Köln träumt von der Europa League
Helden in weiß und rot: Köln träumt von der Europa League
Foto: © getty, Lars Baron
06. Mai 2017, 11:47

Seit einem Vierteljahrhundert wartet der 1. FC Köln auf Europapokal-Nächte in Müngersdorf, und die Sehnsucht war greifbar an diesem Freitagabend.

Noch lange nach dem berauschenden 4:3 (3:2) gegen Werder Bremen sangen die Fans Lieder von einer großen Zukunft, die Profis tanzten auf dem Rasen, kaum jemand wollte nach Hause gehen.

"Es sind noch zwei Spiele bis zu unserem großen Traum, dafür wollen wir alles geben", sagte der aufgekratzte Torschütze Leonardo Bittencourt: "Wenn wir der Stadt diesen Traum erfüllen, dann wird hier in zwei Wochen die Hütte brennen."

Rechtzeitig zum Endspurt um die Europa League scheint die Mannschaft von Peter Stöger ihre Stärken wiederentdeckt zu haben. Durch den Sieg zog der FC am zuletzt so starken Konkurrenten aus Bremen vorbei. Kölns Torjäger Anthony Modeste trifft wieder, das Mittelfeld und die Defensive präsentieren sich vor allem im eigenen Stadion wieder zweikampfstark und taktisch flexibel.

"Wir wollen in die Europa League"

Stöger selbst sprach nach seinem 100. Bundesliga-Auftritt von einem "Wahnsinns-Fußballspiel. Mehr geht nicht. Offensiv geht nicht mehr als das, was wir am Anfang gespielt haben. Defensiv geht nicht mehr als das, was wir am Ende verteidigt haben." Und die Defensive war extrem gefordert. Die zuvor elf Partien in Folge ungeschlagenen Bremer waren nach einer schwachen Anfangsphase stets gefährlich, bewiesen auch in Köln ihre bemerkenswerte Effektivität.

Letztlich brachten die Saisontreffer 24 und 25 von Anthony Modeste sowie die Tore von Bittencourt und Simon Zoller aber den wichtigen Dreier. Fin Bartels, Theodor Gebre Selassie und der eingewechselte Serge Gnabry hatten Werder im Spiel gehalten. "Am Ende haben wir heute gezeigt, wer hungriger ist", analysierte Modeste und ließ eine Kampfansage folgen: "Wir wollen in die Europa League." Weiterhin ist völlig unklar, ob der Goalgetter auch nach dem Sommer noch für die Kölner aufläuft, nicht nur chinesische Klubs locken den Franzosen mit großen Summen.

Der Kölner Fahrstuhlklub ist Geschichte

Daran allerdings dachte am Freitagabend kaum jemand. Internationaler Fußball in Köln, das ist gerade für die jüngeren Fans eine geradezu irrwitzige Vorstellung. 1992/93 trat der FC letztmals im UEFA-Pokal an - die Spiele Mitte der 90er-Jahre im längst eingemotteten, unterklassigen UEFA Intertoto Cup zählen nicht so recht. Schleichend wurde aus dem ersten Bundesligameister ein Fahrstuhlklub, der mehrfach einem Trümmerhaufen glich.

Die neue Führung um Trainer Stöger und Sportchef Jörg Schmadtke entwickelte die Mannschaft nach dem Aufstieg 2014 langsam, aber stetig weiter. Auch in dieser Saison, soviel steht jetzt schon fest, gelang der nächste Schritt - und der ist möglicherweise groß genug für die Teilnahme am Europapokal.

Mit diesem für die Kölner neuen Ziel fange nun "der Stress aber erst so richtig an", sagte Schmadtke schmunzelnd: "Denn das war der erste Schritt von dreien." Am kommenden Samstag geht es zum angeschlagenen Erzrivalen Bayer Leverkusen, zum Abschluss kommt der FSV Mainz 05 nach Köln. "In beiden Spielen wollen wir alles raushauen", sagte Bittencourt noch, bevor er sich in die Nacht verabschiedete: "Dann reißen wir das Ding hier."

 

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