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Fünf Gründe: Darum reißt die BVB-Superserie

Für den BVB steht gegen Hoffenheim viel auf dem Spiel
Für den BVB steht gegen Hoffenheim viel auf dem Spiel
Foto: © getty, Alex Grimm
05. Mai 2017, 09:25
sport.de
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Jede Serie hat irgendwann ein Ende! Wird der Heimnimbus von Borussia Dortmund, der seit über zwei Jahren im Signal Iduna Park anhält, ausgerechnet im vermeintlichen Endspiel um den letzten direkten Qualifikationsrang für die Champions League einreißen?

Der BVB gilt vor dem Duell gegen 1899 Hoffenheim zwar als leichter Favorit, es gibt aber durchaus gute Gründe, die für den Überraschungs-Dritten von Cheftrainer Julian Nagelsmann sprechen. Eines der wichtigsten Argumente liefert der Jung-Coach dabei höchstselbst. Darum könnte Hoffenheim in Dortmund gewinnen:

1. Das Personal: 

Pünktlich zum Saisonfinale kann der Tabellendritte aus dem Kraichgau quasi in Bestbesetzung antreten. Bis auf den gesperrten Außenverteidiger Pavel Kaderábek sind beim Gastspiel im Ruhrgebiet alle Mann dabei. Julian Nagelsmann zeigte sich zuversichtlich: "Die Mannschaft macht im Training einen sehr fitten Eindruck." Das ist zu diesem Zeitpunkt der Saison keine Selbstverständlichkeit.

Zwar hat sich auch bei den Borussen das Lazarett gelichtet, doch fehlt mit Nuri Şahin ein im April wichtiger Faktor beim BVB verletzt. Defensiv-Stammspieler Sokratis und Sven Bender waren zuletzt angeschlagen, und dass die Sorgenkinder Mario Götze und André Schürrle ohnehin nicht dabei sind, sei nur in einem Nebensatz erwähnt.

Kurz vor dem Spiel verletzte sich Erik Durm im Training an der Leiste, Kapitän Marcel Schmelzer fehlte komplett. Hinter einem Einsatz des Duos steht ein dickes Fragezeichen.

2. Julian Nagelsmann:

Mit 29 Jahren ist Julian Nagelsmann auf bestem Wege, ein ganz Großer seiner Zunft zu werden. Mit Cleverness, vielen richtigen Entscheidungen, riesigem Ehrgeiz und Bescheidenheit hat er den Hoffenheimern gleich mehrere Stempel aufgedrückt. Die Bilanz in dieser Saison mit Siegen gegen Klubs wie Meister FC Bayern, das in der Rückserie wiedererstarkte Mönchengladbach oder bei der Heimmacht Hertha BSC spricht eine eindeutige Sprache. 

Hoffenheim bewies unter Nagelsmann immer wieder taktische Flexibilität und Überraschungsmomente. Die mehr als 80.000 Zuschauer im Signal Iduna Park dürfen gespannt sein, was er sich gegen die schwarz-gelbe Offensiv-Power wird einfallen lassen.

3. Variabilität in der Offensive: 

Es gibt wohl kein Team in der Bundesliga, welches in der Offensivreihe so schwer auszurechnen ist wie die TSG. In der laufenden Saison wechseln sich die Stürmer Sandro Wagner, Mark Uth, Andrej Kramarić und Ádam Szalai munter mit dem Toreschießen ab und sorgten dafür, dass es für den Champions-League-Anwärter in 2016/2017 noch nicht eine einzige Zu-Null-Pleite setzte.

Der beste Beweis: Top-Knipser Sandro Wagner schwächelt zwar in der Rückrunde und traf erst einmal, seitdem besorgen aber seine Nebenmänner Kramarić (8 Tore), Szalai (6 Tore) und Mark Uth (2 Tore) die Buden für 1899.

4. Die direkten Duelle:

Beim Blick auf die Schlüsselspieler beider Teams fällt auf: Gerade hier könnten die Gäste Vorteile haben. Besonders die Dreierkette um Niklas Süle, Kevin Vogt und Benjamin Hübner leistete im Frühjahr tolle Arbeit, nahm gegen Bayern sogar Robert Lewandowski und Arjen Robben praktisch aus dem Spiel. Den Dreien ist zuzutrauen, auch gegen Dortmunds Baller-Trio Aubameyang, Reus und Dembélé ähnlich erfolgreich zu agieren.

Auch im zentralen Mittelfeld muss sich die TSG momentan nicht verstecken. Der in Dortmund ausgebildete Kerem Demirbay spielt in der Rückrunde groß auf, ist hinter dem Leipziger Emil Forsberg der wohl konstanteste Zehner der laufenden Bundesligasaison. Ein Shinji Kagawa oder Gonzalo Castro können in Sachen Kontinuität und Stabilität da bisher nicht mithalten.

5. Rekordsaison nimmt jeglichen Druck:

Im Vergleich zum BVB spielt 1899 Hoffenheim eine - gemessen an den eigenen Ansprüchen - herausragende Bundesliga-Spielzeit. Während die Schwarzgelben ihr selbst gestecktes Saisonziel, die direkte Qualifikation für die Champions League, bisher nicht eintüten konnten, fahren Süle und Co. nach dem sicheren Erreichen des vierten Tabellenplatzes vollkommen entspannt nach Dortmund.

Die Spielzeit 2016/2017 ist schon jetzt die beste der TSG-Geschichte. Befreit lässt es sich da sicherlich deutlich leichter aufspielen als mit der Gewissheit, bei einer Heimpleite den eigenen Ambitionen im zweiten Tuchel-Jahr nicht gerecht geworden zu sein. Nagelsmann betonte: "Borussia Dortmund hat den größeren Druck, und das wissen sie auch."

Recht hat er. Im Falle eines Ausscheidens in der Königsklassen-Qualifikation 2017/2018 wäre die Europa League für den BVB weniger als nur ein Trostpreis, für Hoffenheim immer noch das große Los.

Mats-Yannick Roth

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