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Job-Garantie für Korkut nach Debakel gegen S04

Tayfun Korkut steckt tief in der Klemme
Tayfun Korkut steckt tief in der Klemme
Foto: © getty, Lars Baron
30. April 2017, 11:07

Nach dem 1:4 gegen Schalke 04 muss Bayer Leverkusens Trainer Tayfun Korkut nicht um seinen Job fürchten. Derweil steuert die Werkself blindlings ins Verderben.

Die Fans auf den Barrikaden, der Interimstrainer hilflos und völlig überfordert und der Sportchef mit abenteuerlichen Durchhalteparolen: Nach dem 1:4 (0:3)-Offenbarungseid gegen Schalke 04 präsentierte sich der selbsternannte Bayern-Jäger und Champions-League-Kandidat Bayer Leverkusen in einem desolaten Zustand, der blindlings ins Verderben führt.

Trotz der katastrophalen Bilanz von Platzhalter Tayfun Korkut mit nur einem Sieg aus acht Spielen und der aktuellen Abstiegsgefahr hält Bayer aber an dem Nachfolger von Roger Schmidt, der nach der Peinlich-Pleite wie ein Häufchen Elend auf seinem Stuhl kauerte und wirre Erklärungsversuche für das Debakel von sich gab, fest.

"Wir müssen jetzt die Nerven behalten", sagte Sportchef Rudi Völler, der einen erneuten Trainerwechsel kategorisch ausschloss. "Wir ziehen das bis Saisonende durch. Tayfun ist im Training mit großer Leidenschaft dabei. Wir müssen jetzt zusammenhalten", sagte der Weltmeister von 1990. Völler hatte bereits nach dem 0:2 durch Benedikt Höwedes in der zehnten Minute wutentbrannt seinen Tribünenplatz verlassen und war frühzeitig in die Kabine geeilt, um seinen Versagern in der Pause den Kopf zu waschen.

Miserable Punkteausbeute von Korkut

Korkut selbst, der nur eines seiner letzten 21 Bundesliga-Spiele als Trainer gewinnen konnte, gab nach der Partie selbst nur wieder altbekannte Phrasen von sich, die offensichtlich in der Mannschaft auf taube Ohren stoßen. "Wir werden nächstes Wochenende in Ingolstadt ein anderes Gesicht zeigen", kündigte der 43-Jährige an und Völler ergänzte: "Wir müssen jetzt filtern und die Spieler raussieben, die in unserer Situation die Nerven behalten und nicht die Köpfe hängen lassen. Angst ist ein schlechter Ratgeber."

Immerhin einer scheint bei Bayer den Ernst der Lage erkannt zu haben. "Ich bin sprach- und ratlos. Das ist eine ganz, ganz schwierige Situation für uns. Wir müssen jetzt die Punkte holen, damit wir mit dem 16. und 17. Platz nichts zu tun haben", sagte Torschütze und Routinier Stefan Kießling, der gleich nach dem Abpfiff in die Bayer-Kurve lief und den Dialog mit den aufgebrachten Fans suchte.

Völler: "Müssen jetzt zusammenstehen"

Die Bayer-Anhänger waren nicht nur durch die Gegentreffer von Guido Burgstaller (6., 50.), Höwedes (10.) und Alessandro Schöpf (18.), sondern durch den bis auf die Anfangsphase jämmerlichen Auftritt ihrer Lieblinge auf 180. Innenverteidiger Ömer Toprak erlitt in der Anfangsphase einen Bänderanriss im linken Sprunggelenk, sein Einsatz am kommenden Samstag in Ingolstadt ist gefährdet.

Rund 200 Fans blockierten nach dem Match für einige Zeit die Ausfahrt der Spieler-Tiefgarage und stellten die Akteure zur Rede. Einige Profis, darunter der verletzte Kapitän Lars Bender, dessen Stellvertreter Toprak und Nationalspieler Kevin Volland, stellten sich den Anhängern, um mit ihnen zu diskutieren.

"Ich kann den Unmut der Fans verstehen, aber gerade in dieser schwierigen Situation müssen wir alle zusammenstehen", sagte Völler zu der angespannten Situation unter dem Bayer-Kreuz. Der 57-Jährige kündigte für die kommenden Tage weitere Gespräche mit der Anhängerschaft an, um eine Eskalation vor den letzten drei Saisonspielen beim FC Ingolstadt, gegen den 1. FC Köln und bei Hertha BSC zu vermeiden. Auf die Frage, ob ein endgültiges Zerwürfnis mit den Fans drohe, sagte er: "Ich hoffe nicht."

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