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Werder wundert sich immer weiter nach Europa

Ein gewohntes Bild in den letzten Wochen: Bremen jubelt
Ein gewohntes Bild in den letzten Wochen: Bremen jubelt
Foto: © getty, Oliver Hardt
29. April 2017, 19:47

Erfolgsserie ausgebaut, in der Tabelle weiter geklettert: Werder Bremens Traum von der Europa League wird immer realer.

Mit den alten Stärken der vergangenen Wochen kommt Werder Bremen dem neuen Ziel Europa League immer näher. "Der Klassenerhalt ist geschafft, die Mannschaft brennt weiter. Das ist nicht selbstverständlich", lobte Trainer Alexander Nouri nach dem 2:0 (2:0)-Sieg gegen Hertha BSC Willen und Leidenschaft seiner derzeit scheinbar unbesiegbaren Truppe.

Zumindest bis zum Seitenwechsel brilliert, erneut zu null gespielt und auf Tabellenplatz sechs geklettert - die letztlich erfüllte Hoffnung auf den fünften Heimsieg in Serie hatte sogar Werders Langzeittrainer Thomas Schaaf nach langer Abstinenz wieder einmal ins ausverkaufte Weserstadion gelockt. Der Meistercoach erlebte ein selbstbewusstes Team, das die vor Monaten noch utopische Option auf internationalen Fußball an der Weser unbedingt wahrnehmen will.

Werder freut sich über positive Tordifferenz

"Dafür brauchen wir am Freitag in Köln aber zwei gute Halbzeiten", mahnte Fin Bartels, der schon nach neun Minuten einen mustergültigen Konter perfekt abschlossen hatte. Auch Sportchef Frank Baumann war der Spannungsabfall bei den Platzherren in den zweiten 45 Minuten nicht verborgen geblieben: "Da wurde zu viel verwaltet, das muss im nächsten Spiel besser werden."

Aber solange Max Kruse, der in der 15. Minute mit seinem 14. Saisontreffer den Endstand herstellte, seine Topform halten kann, dürften die Hanseaten schwer zu schlagen. Dass ihm Joachim Löw in dieser Woche die Rückkehr in den Nationalmannschafts-Kader in Aussicht gestellt hatte, schien den Angreifer zusätzlich zu motivieren. "Es freut und ehrt mich, dass der Bundestrainer meine Leistung honoriert", sagte der 29-Jährige bei Sky.

Doch nicht nur der treffsichere Kruse, auch die stabile Abwehrreihe hat ihren Anteil am grün-weißen Höhenflug. Torhüter Felix Wiedwald ließ geradezu genüsslich seinen Blick über die Tabelle gleiten: "Ein positive Tordifferenz bei Werder - das ist ziemlich lange her, glaube ich."

Druck auf Hertha wächst

Positiv ist die Tordifferenz auch immer noch bei den Gästen, doch angesichts der neunten Auswärtsniederlage hintereinander wächst der Druck auf den Tabellenfünften. Die Bremer sind bis auf einen Zähler herangerückt, nun soll und muss die Heimstärke das schon sicher geglaubte Saisonziel endgültig absichern.

"Noch zweimal im Olympiastadion gewinnen, das müsste doch reichen", rechnete Hertha-Coach Pál Dárdai vor. An der Weser sei sein Team leider zu naiv gewesen: "Unsere beiden Gegentore waren ja eigentlich fast Eigentore."

Defizite, für die Vedad Ibišević eine durchaus plausibel Erklärung hatte. "Wir haben viele Verletzte, es fehlt Erfahrung in unserer Mannschaft", klagte der Torjäger. Nicht zu Unrecht, denn Hertha musste auf gleich acht Profis verzichten.

Und weil auch noch ein alter Fahrensmann wie der 32 Jahre alte Schlussmann Rune Jarstein vor dem 0:2 patzte, stand die Hertha nach 90 Minuten mit leeren Händen da. Der norwegische Keeper, der mit einem verunglückten Schlag nach vorn Bartels geradezu mustergültig bedient hatte, zog ein so schlüssiges wie prägnantes Fazit: "Erste Halbzeit vergessen, zweite Halbzeit mitnehmen!"

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