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Spurs-Fans feiern: Endlich Wachablösung im Norden

Die Spurs-Fans können in diesem Jahr endlich zurückspotten
Die Spurs-Fans können in diesem Jahr endlich zurückspotten
Foto: © imago sportfotodienst
30. April 2017, 10:09
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Am Sonntag ist es endlich wieder soweit: Das North London Derby steigt in der britischen Hauptstadt zwischen dem FC Arsenal und Tottenham Hotspur (ab 17:30 Uhr im sport.de-Liveticker). In der Vergangenheit hielt diese Ansetzung einige heiße Duelle bereit.

Wenn Arsenal-Fans auf die vergangene Saison zurückblicken, dann kommt ihnen wohl als erstes die verpasste Meisterschaft in den Sinn. Die Chancen auf den Titel standen so gut wie nie seit dem letzten Triumph vor zwölf Jahren. Dennoch schaffte es das Team von Arsène Wenger nicht, sich am Ende gegen Sensationsmeister Leicester City durchzusetzen.

Eine Party feierten die "Gooners", wie die Arsenal-Anhänger genannt werden, aber trotzdem: den "St. Totteringham's Day" am allerletzten Spieltag. Dieser spezielle Feiertag der Arsenal-Fans fällt immer auf den Punkt einer Saison, ab dem der Erzrivale Tottenham Hotspur rechnerisch nicht mehr vor den Gunners landen kann.

Der eigene Feiertag ist nur ein Aspekt in der Rivalität der beiden Klubs, die ihren absoluten Höhepunkt im North London Derby findet - und am Sonntag ist es endlich wieder soweit! Die Fans beider Lager dürfen sich auf ein erfahrungsgemäß hitziges und spannendes Spiel freuen. sport.de präsentiert die fünf heißesten Duelle der letzten Jahre!

Tore, Tore, Tore

Ein offener Schlagabtausch an der White Heart Lane wurde im November 2004 zum torreichsten North London Derby aller Zeiten. Nachdem es beim Stand von 1:1 in die Halbzeitpause ging, brannten beide Teams im zweiten Durchgang ein echtes Feuerwerk ab. Thierry Henry, Fredrik Ljungberg und Co. setzten sich am Ende mit 5:4 gegen die Lilywhites durch.

Last-Minute-Punkt

Dieses Unentschieden fühlte sich für die Spurs an wie ein Sieg: Im Oktober 2008 führte Arsenal im eigenen Stadion schon mit 3:1 und 4:2. Dennoch brachten die Gunners die Führung nicht über die Zeit. Durch zwei Treffer in den Schlusssekunden glichen Jermaine Jenas und Aaron Lennon für Tottenham noch zum 4:4-Endstand aus.

Aufgeben? Niemals!

Nur auszugleichen war Arsenal im Februar 2012 scheinbar nicht genug. Bereits nach 34 Minuten lagen die kriselnden Gunners mit 0:2 zurück. Doch mit den eigenen Fans im Rücken drehten sie plötzlich richtig auf und trafen zwischen der 40. und 68. Minute gleich fünfmal. Am Ende stand ein klares 5:2 für die Hausherren auf der Anzeigetafel. Die Punkte sollten noch wichtig werden: Arsenal beendete die Saison einen Punkt vor Tottenham und auf dem letzten Champions-League-Platz. Die Gooners hatten also doppelt Grund zur Freude.

Sternstunde des "Big Fucking German"

Nur neun Monate später wiederholte sich das Spektakel: Im November 2012 brachte Emmanuel Adebayor die Spurs zunächst früh in Führung - und holte sich dann in der 18. Minute völlig unnötig eine Rote Karte ab. Die Folge: Die Gunners fertigten Tottenham in Überzahl erneut mit 5:2 ab. Der "Big Fucking German" Per Mertesacker besorgte den zwischenzeitlichen Ausgleich und auch Lukas Podolski durfte treffen. "It's happened again", feierten die AFC-Fans.

Der neue Held der Spurs

Doch das Blatt scheint sich mehr und mehr zu wenden. In den letzten fünf Spielen konnte Arsenal keinen Sieg mehr gegen die Spurs einfahren. Ein Spiel der Serie bleibt den Tottenham-Anhängern sicher noch länger im Gedächtnis.

Im Februar 2015 führten die Gunners an der White Heart Lane zur Halbzeit durch ein Tor von Mesut Özil mit 1:0. Im zweiten Durchgang drehte einer aber mächtig auf: Harry Kane! Das Lilywhites-Eigengewächs drehte das North London Derby mit zwei Treffern praktisch im Alleingang und wurde zum neuen Helden der Spurs. Als Kane kurz vor Schluss per Kopf das 2:1 besorgte, brachen an der White Heart Lane alle Dämme.

St. Totteringham's Day fällt aus

Für die Führung in der internen North-London-Tabelle hat es aber trotz des Derbysiegs nicht gereicht: Seit nun insgesamt 22 Jahren lief Tottenham nicht mehr vor Arsenal über die Ziellinie ein. Die Wachablösung deutet sich jedoch schon länger an. In der vergangenen Spielzeit überholten die Gunners Tottenham erst äußerst glücklich am letzten Spieltag. In diesem Jahr wird selbst das nicht mehr funktionieren.

Die Spurs können den Vorsprung auf Arsenal mit einem Sieg am Sonntag auf ganze 17 Punkte ausbauen. Aktuell sind Delle Alli, Harry Kane und Co. die ersten Verfolger von Tabellenführer Chelsea. Die Gunners finden sich weit abgeschlagen nur auf dem siebten Platz wieder.

Der St. Totteringham's Day wird in diesem Jahr also erstmals seit 22 Jahren ausfallen. Trotzdem wird Arsenal am Sonntagnachmittag natürlich wieder alles daran setzen, einen Sieg im 178. North London Derby gegen Tottenham einzufahren. Eine Saison ganz ohne Party - das würden die Gooners nur schwer verkraften. 

Benedikt Strickmann

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