Am 15. Mai entscheidet sich, ob Maria Sharapova für die French Open in Paris eine Wild Card erhält und somit automatisch in das Hauptfeld des zweiten Grand Slams des Jahres rutscht. Die Polin Agnieszka Radwanska hält von diesem Plan nichts.
"Sie bekommt jetzt in Deutschland eine Wild Card, in der nächsten Woche in Spanien. Bisher hat sie aber weder für die French Open noch für Wimbledon eine Einladung bekommen. Und das sollte meiner Meinung nach auch so bleiben", sprach sich Radwanska entschieden gegen eine Wild Card für die Russin aus. "Sie sollte sich ihren Platz im Hauptfeld mit guten Resultaten verdienen", forderte die Polin im Interview mit der Zeitung "Przeglad Sportowy".
Die Tatsache, dass Sharapova die Auflagen für einen Platz im Hauptfeld aufgrund einer Dopingsperre nicht erfüllt, ist für Radwanska das entscheidende Kriterium. "Eine Wild Card sollte nur für Spielerinnen verfügbar sein, die in der Weltrangliste aufgrund von Verletzungen, Krankheiten oder anderen Zwischenfällen zurückgefallen sind. Nicht für Spielerinnen, die wegen Dopings gesperrt wurden", redete die Polin Klartext: "Wenn ich Turnierdirektor wäre, hätte sie keine Chance auf eine Wild Card."





