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Köln-Coach Stöger: Niemand, der "Ausreden sucht"

Peter Stöger kämpft um die beste Saison seiner Kölner Zeit
Peter Stöger kämpft um die beste Saison seiner Kölner Zeit
Foto: © getty, Maja Hitij
20. April 2017, 13:24

Rund um den 1. FC Köln herrscht eine eigenartige Stimmung: Noch immer scheint die Europapokal-Teilnahme greifbar, doch seit Wochen gelingt der Mannschaft kaum etwas - und am Freitag kommen ausgerechnet die Überflieger von 1899 Hoffenheim.

Peter Stöger bleibt Peter Stöger, auch in seiner vielleicht kniffligsten Phase als Trainer des 1. FC Köln. Nach nur zwei Siegen aus den vergangenen zehn Spielen wolle er nicht krampfhaft nach Erklärungen suchen, "das wirkt dann wie eine Ausrede", sagt der Österreicher nüchtern: "Und ich will nicht wie jemand dastehen, der Ausreden sucht."

Mit dieser sachlichen Art hat Stöger den FC seit 2013 zurück in die erste Bundesliga geführt, ihn dort etabliert und die Fans gar von der Rückkehr nach Europa träumen lassen. Doch nun, mit dem großen Ziel vor Augen, gelingt seit Wochen kaum noch etwas. Am Freitag (20:30 Uhr) soll endlich der Schlussspurt beginnen - ausgerechnet gegen die Überflieger von 1899 Hoffenheim.

"Wir können jede Woche zeigen, dass wir es besser können, das ist unsere Chance für das Spiel", sagt Stöger. Nur Arbeit helfe dabei, es gebe keinen "Schalter oder außergewöhnlich schlaue Erklärungen". Mit diesem Ansatz hat der 51-Jährige in Köln bislang noch jede sich anbahnende Krise im Keim erstickt. Gelingt das auch im Frühsommer 2017? Es wäre die nächste Wende in dieser bislang so widersprüchlichen Saison.

Schwächen nach herausragender Hinrunde

Stögers Mannschaft spielte eine herausragende Hinrunde, bewegte sich dabei stets in und um die Europapokalränge, die leiderprobten Anhänger erkannten ihren Klub kaum wieder. Auch vor dem 30. Spieltag sind die Kölner noch Siebter der Tabelle, die beste Saison seit 25 Jahren und - eben - die Qualifikation für Europa sind weiter greifbar. "Wir stehen immer noch auf einer Position, die nicht normal ist für den Klub", sagt Stöger.

Doch Fakt ist eben auch: In den vergangenen zehn Spielen setzte es sechs Niederlagen, nur acht Punkte holte die Mannschaft um Torjäger Anthony Modeste in dieser Zeit. Eine solch schwache Phase gab es tatsächlich noch nie in der Ära Stöger - bei den Fans macht sich schon so etwas wie Galgenhumor breit. "Der 1. FC Köln ist wieder da!", titelte ein beliebter Blog zuletzt angesichts der gezeigten Leistungen.

Problematisch ist vor allem die verlorene Stabilität, die den FC so lange ausgezeichnet hatte. Nur 15 Gegentore gab es in der Hinrunde, in nun zwölf Rückrundenspielen waren es bereits weitere 21. Zahlreiche Treffer setzte es zuletzt schon in den Anfangsminuten, so auch beim 1:2 in Augsburg am vergangenen Samstag. Dort sei teilweise "nicht schlecht, sondern gar nicht verteidigt worden", sagte Stöger.

Verletzungsprobleme kommen zum Tragen

Eine Erklärung für die Anfälligkeit in der Defensive ist der offensivere Stil, den Stöger der Mannschaft Schritt für Schritt verpasst. Auch der Winter-Verkauf von Abwehrchef Mergim Mavraj zum Hamburger SV für relativ kleines Geld war wohl zumindest nicht förderlich. Zahlreiche Verletzungen erschwerten während der gesamten Saison zudem die Abstimmung der ersten Elf.

Doch es hilft alles nichts, "wir müssen jetzt ganz schnell Punkte holen", sagt auch Kapitän Matthias Lehmann, "sonst werden das noch ganz hässliche fünf Spiele." Ausreden bringen da eben nicht weiter.

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