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Rätselhaftes Augsburg-Rot bei "Initialzündung"

Alfreð Finnbogason sah Rot gegen den 1. FC Köln
Alfreð Finnbogason sah Rot gegen den 1. FC Köln
Foto: © Langer / Eibner-Pressefoto
16. April 2017, 11:22

Von dem unter enormen Druck stehenden Coach und seiner scharf kritisierten Mannschaft fiel nach der Zitter-Schlussphase beim 2:1 (2:0) gegen den 1. FC Köln eine Riesenlast ab.

Nach dem hochemotionalen Lebenszeichen im Abstiegskampf holte sich Augsburgs Trainer Manuel Baum erstmal einen Kuss von seiner Frau Miriam ab. Die Notmaßnahme mit einem Kurz-Trainingslager am Chiemsee trug Früchte: Die Fuggerstädter traten am Samstag wie verwandelt auf und schafften nach sechs sieglosen Partien ihren ersten Dreier.

"Wir haben schon immer an uns geglaubt, das war aber nur ein kleiner Schritt", sagte Baum wie gewohnt besonnen nach dramatischen Schlussminuten, als der FCA im siebten Duell nacheinander mit den Kölnern ungeschlagen blieb. "Wir haben unser Ziel noch nicht erreicht. Wir haben aber die Bestätigung, dass wir zusammen Spiele gegen viele Widrigkeiten gewinnen können."

Widrigkeiten wie Gelb-Rot gegen Ja-Cheol Koo (89. Minute), Rot gegen Alfreð Finnbogason (90.+2) und der Verbannung Baums in den Schlusssekunden auf die Tribüne. Mit großer Leidenschaft stemmten sich die Augsburger trotz allem gegen den drohenden Ausgleich. "Es war eine tolle Leistung der Mannschaft", lobte Manager Stefan Reuter. "Wir haben um jeden Ball gekämpft und gefightet und waren als Einheit auf dem Platz gestanden."

Rästelraten um Finnbogason-Rot

Gerade der rote Karton für Alfreð Finnbogason sorgte jedoch für fragende Gesichter: "Ich habe noch keinen im Stadion gefunden, der mir sagen kann, warum er die Rote Karte bekommen hat. Das ist mir ein Rätsel", meinte der verständnislose Reuter. 

"Bisher ist nichts an mich herangetragen worden", meinte der Augsburger Coach Manuel Baum, der Rot gegen seinen isländischen Stürmer auch nicht verstehen konnte. Die Deutsche Fußball Liga notierte jedenfalls eine Tätlichkeit von Finnbogason. "Wir werden sicher auch versuchen, in aller Ruhe und ohne Emotionen mit ihm zu sprechen", meinte Reuter in Richtung Referee Guido Winkmann. Ohne Finnbogason muss der FCA aber erstmal auskommen - so oder so.

Allerdings bewiesen die Augsburger dennoch, dass sie mit Widrigkeiten umgehen können: "Wir haben eine Mannschaft gesehen, die von der ersten bis zur letzten Minute gekämpft hat", befand Baum. "Das muss der Ansatz sein, in jedes Spiel mit so einem Willen und so einer Leidenschaft zu gehen", erläuterte der umsichtige Regisseur Daniel Baier.

"Eine neue Initialzündung?"

Martin Hinteregger (5.) und Paul Verhaegh (23./Foulelfmeter) brachten früh Ruhe in das durchdachte und schwungvolle Spiel des FCA, ehe Philipp Max (65.) mit seinem Eigentor für einen Krimi am Ende sorgte. "Das war ein verdammt wichtiger Sieg für die Psyche", sagte der Verteidiger. "Vielleicht war das eine neue Initialzündung."

Von Relegationsrang 16 konnten sich die Augsburger zwar noch nicht verabschieden, sie liegen aber mittlerweile vier Zähler vor dem 17. aus Ingolstadt. "Wir wissen, wir brauchen noch einige Siege, um oben zu bleiben", sagte Hinteregger vor den kommenden Duellen gegen Eintracht Frankfurt und den Hamburger SV. "Das sind zwei Spiele, wo am Ende sechs Punkte stehen sollten."

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