Am Sonntag startet das erste Rennen in der Formel 1. Die Fahrer hatten in den letzten Wochen genügend Zeit, ihre Autos zu testen. Dabei wurde deutlich, dass Fernando Alonso mit seinem Honda-Motor überhaupt nicht zufrieden ist. Lewis Hamilton nahm die McLaren-Krise hingegen mit Humor.
Eine schwache Test-Bilanz und Lieferanten-Probleme bei Honda machen McLaren schon seit Wochen zu schaffen. Auf die Frage, welche Wünsche die Piloten für die anstehende Saison haben, konnte sich Fernando Alonso den Seitenhieb gegen Honda nicht verkneifen: "Gleiche Motoren für alle", so der Spanier auf der Pressekonferenz.
Alonsos Konkurrenten Daniel Ricciardo und Lewis Hamilton kamen nicht umher, die Aussage zu kommentieren: "Keine elektrischen Motoren", so Ricciardos ironischer Einwand. Hamilton fügte hinzu: "Und keine von Honda", fügte jedoch an: "Nur ein kleiner Scherz."
Gerücht: Kehrt McLaren Honda den Rücken zu?
Zuvor hatte Alonso auf der Pressekonferenz zum Motoren-Problem bereits Stellung beziehen müssen. "Das Team setzt alles daran, die Situation zu verbessern", so der 35-Jährige: "Ich denke, jeder hat in den vergangenen Wochen das Maximum getan. Wir werden morgen auf der Strecke sehen, wozu das geführt hat."
Vor knapp zwei Wochen zeigte sich Alonso dabei noch deutlich genervter von der Situation: "Das Team ist bereit zu siegen, aber Honda nicht", kritisierte er die mangelnde Racing-Mentalität der Japaner. Gerüchten zufolge hat McLaren bereits bei Mercedes vorgefühlt, ob eine Rückkehr zu den altbewährten Motoren noch in dieser Saison möglich wäre. Dabei hat die Saison noch nicht einmal begonnen.
Das erste Training startet in Australien Donnerstagnacht (ab 2:00 Uhr im sport.de-Liveticker). Das zweite Training folgt am Freitag um 6:00 Uhr.


