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Dortmunds Freude über einen "dreckigen Sieg"

Der BVB hat sich in einem hart umkämpften Spiel gegen Ingolstadt durchgesetzt
Der BVB hat sich in einem hart umkämpften Spiel gegen Ingolstadt durchgesetzt
Foto: © getty, Lars Baron
18. März 2017, 11:44

Borussia Dortmund hat sich angeschlagen in die Länderspielpause gerettet. Dabei entdeckt der BVB die Freuden eines unverdienten Sieges.

Unverdiente Siege können die schönsten sein. Selbst für einen Enthusiasten wie Thomas Tuchel. "Für dieses Gefühl bin ich hier Trainer geworden", sagte der Trainer von Borussia Dortmund nach dem furchtbar schwachen 1:0 gegen den FC Ingolstadt, und er lachte: "Weil du eine Mannschaft hast, die dann trotzdem gewinnt. Das ist manchmal herrlich. Es fühlt sich großartig an."

Der BVB taumelt am Ende von kräfte- und nervenzehrenden Wochen angeschlagen, aber aufrecht in die Länderspielpause. Er entdeckte die Freuden eines "dreckigen Sieges", wie Gonzalo Castro es nannte.

"Wann soll das alles verarbeitet werden?"

Tuchel nutzte die Gelegenheit, um intensiv an die mentale Belastung für seine jungen Spieler zu erinnern. "Es ist nicht immer einfach, das alles abzuschütteln", sagte er. "Du hast ein K.o.-Spiel gegen Lissabon. Das hast du noch nicht aus den Kleidern, da stehst du schon wieder in der Liga in Berlin. Hast du das noch nicht aus den Kleidern, stehst du schon wieder im Pokal in Lotte. Wann soll das alles verarbeitet werden?" Es kann nicht immer Kaviar sein.

Auch, dass wenige Stunden vor der Liga-Pflichtaufgabe noch der Champions-League-Viertelfinalgegner ausgelost worden war, machte es nicht einfacher. "Alle quatschen über die Champions League, und du denkst dir: Hey, heute ist noch ein Bundesliga-Spiel", sagte Tuchel.

Schanzer ohne Zielwasser

In diesem spielte der BVB höchstens eine Viertelstunde lang recht ansehnlich, was reichte, um durch das 23. Saisontor von Pierre-Emerick Aubameyang (14.) in Führung zu gehen. Dann ließen die Dortmunder alles vermissen, was ihr sonst so dynamisches Spiel auszeichnet.

14 Torschüsse hatte der FCI am Ende abgegeben, mehr schaffte in Dortmund in dieser Saison nur der FC Bayern. Doch die Stürmer des Tabellen-17. schossen überall hin - nur nicht ins Tor. Zudem verzweifelten sie an Schiedsrichter Daniel Siebert, der ihnen in der 53. Minute nach einem klaren Foul des herausragenden Torhüters Roman Bürki an Dario Lezcano ("Die ganze Welt hat es gesehen!") einen klaren Elfmeter verweigerte.

"Warum sollen wir nicht das Unmögliche möglich machen?"

Entsprechend sauertöpfisch blickte Trainer Maik Walpurgis drein, obwohl er in den kommenden Tagen wohl einen neuen Vertrag unterzeichnen wird. Er wolle über die Leistungen der Schiedsrichter nicht mehr viele Worte verlieren, sagte der 43-Jährige frustriert. Nur so viel: "Man sagt, alles gleiche sich aus. Wenn sich wirklich alles ausgleicht, haben wir noch neun grandiose Spiele vor uns." In denen sollten sie dann aber auch das Tor treffen.

Der FCI liegt nach 25 von 34 Spieltagen mindestens sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz 16 - aufgeben will er sich aber nicht. "Der Druck wird enorm. Aber im Sport geschehen so viele unvorhersehbare Dinge. Warum sollen wir nicht das Unmögliche möglich machen?", sagte Sport-Geschäftsführer Harald Gärtner.

Das Mögliche auch erreichen will der BVB. Aubameyang sagte zum anstehenden Derby bei Schalke 04 am 1. April nur eins: "Wir wissen, was wir zu tun haben."

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