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Dortmund zittert sich zum Arbeitssieg

Borussia Dortmund hat einen knappen Sieg gegen den FC Ingolstadt gefeiert
Borussia Dortmund hat einen knappen Sieg gegen den FC Ingolstadt gefeiert
Foto: © imago sportfotodienst
17. März 2017, 22:34
sport.de
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"Serientäter" Pierre-Emerick Aubameyang und der exzellente Torhüter Roman Bürki haben Borussia Dortmund vor der Länderspielpause zu einem mühsamen Pflichtsieg geführt. Dank Aubameyangs 23. Saisontor und Bürkis Paraden rückte der BVB mit einem 1:0 (1:0) gegen den FC Ingolstadt am Freitagabend bis auf drei Punkte an den Tabellenzweiten RB Leipzig heran.

Die Dortmunder wirkten nach dem Führungstor in der 14. Minute sehr lasch und müde, was der dramatisch abstiegsbedrohte FCI aber trotz guter Gelegenheiten nicht ausnutzte. Sieben Punkte trennen die Gäste vom Relegationsplatz 16 - und alle Rivalen spielen erst noch.

"Das ist sehr brutal, ohne Punkte nach Hause zu fahren. Wir haben sehr viele Chancen gehabt. Ich kann unserer Mannschaft bis auf die mangelhafte Chancenverwertung keinen Vorwurf machen", sagte ein maßlos enttäuschter FCI-Geschäftsführer Harald Gärtner nach dem Abpfiff bei "Sky".

Aubameyang war zum Auftakt des 25. Bundesliga-Spieltages nach einer Zwangspause wegen Adduktorenproblemen in die Dortmunder Startelf zurückgekehrt. Prompt traf er auf Zuspiel seines Kapitäns Marcel Schmelzer. Der BVB ist seit fast zwei Jahren in nun 33 Liga-Heimspielen ungeschlagen.

Kittel verpasst den Ausgleich

Dem zuletzt im Pokal gesperrten Sokratis stellte Dortmunds Trainer Thomas Tuchel in der Innenverteidigung den oft wackligen Matthias Ginter zur Seite. Ingolstadts Trainer Maik Walpurgis entschied sich in der Offensive erneut für Sonny Kittel, der in der 37. Minute fast den Ausgleich erzielt hätte, und damit gegen Pascal Groß, der erst in der Schlussphase für Kittel kam.

Beschäftigt wurde jedoch anfangs die üppig besetzte Defensive. Ingolstadt zog ganz tief zwei Ketten auf und erwartete den BVB an der Strafraumgrenze. Die erste Dortmunder Chance ergab sich, als Ingolstadts Alfredo Morales beim Klärungsversuch nach einem Eckball seinen Mitspieler Florent Hadergjonaj abschoss (10.). Vier Minuten danach traf Aubameyang.

Bürki rettet die Führung

Angespannt hatten alle BVB-Spieler und -Offiziellen zuvor um 12 Uhr nach Nyon geschaut, wo der Gegner für das Champions-League-Viertelfinale gezogen wurde. Der AS Monaco ist ein Glückslos, obwohl Tuchel warnte: "Es wird sehr spannend, aber auch sehr schwierig."

Schwierig wurde es vor 81.360 Zuschauern im wieder einmal ausverkauften Signal Iduna Park nach der Führung auch gegen den FCI, der sich heftig aufbäumte und durch Mathew Leckie (19.) eine exzellente Chance besaß. Bürki rettete auf der Torlinie mit dem linken Fuß, kurz vor der Pause vereitelte er auch Kittels Gelegenheit glänzend. Nach einer Tollpatschigkeit von Ginter brauchte er mal nicht einzugreifen - Leckie schoss weit über das Tor (47.).

FCI im Elfer-Pech

Es wurde deutlich, warum der FCI in 24 Spielen nur 23 Tore erzielt hatte. Hinzu kam Pech: Als Dario Lezcano Ginter ausspielte, den Ball an Bürki vorbeilegte und zu Fall kam, hätte es Elfmeter geben müssen (53.).

Spielten die Gastgeber einmal schnell, was selten vorkam, bekam der Tabellen-17. Probleme. Der Borussia fehlte aber besonders bei Kontern die Spritzigkeit des gelbgesperrten Ousmane Dembélé. Mehr Struktur brachte erst die Einwechslung von Julian Weigl für Raphael Guerreiro in der 56. Minute. Elan entwickelte der BVB aber auch dadurch nicht.

Die Trainerstimmen:

Thomas Tuchel: "Großartig, dass wir gewonnen haben. Wir haben aber offensichtlich nicht unser bestes Spiel gemacht. Es hat mentale Frische gefehlt, Passsicherheit. Wir haben das Spiel kaum in die gegnerische Hälfte bekommen. Dann geht die Rennerei los."

Maik Walpurgis: "Ich habe meiner Mannschaft ein Riesenkompliment gemacht. Das war taktisch und defensiv richtig gut. Natürlich ist es aber nicht nur Pech, wenn wir aus so vielen Chancen kein Tor erzielen. Wir wollten die Dortmunder Serie brechen. Diese Niederlage ist bitter."

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