Mit einem Debakel hat der THW Kiel die Champions-League-Vorrunde beendet. Der deutsche Rekordmeister kam bei Paris Saint-Germain mit 24:42 (10:22) unter die Räder.
Annähernd so hoch hatten die Norddeutschen zuletzt im Dezember 2006 in der Bundesliga verloren. Damals hieß es 24:39 beim SC Magdeburg.
Auf die Tabelle der Gruppe A hatte die siebte Vorrunden-Niederlage keinen Einfluss mehr. Die Franzosen standen schon zuvor als Zweiter und die Kieler als Fünfter fest.
Beste Werfer für PSG waren DHB-Kapitän Uwe Gensheimer und Superstar Nikola Karabatić mit je sieben Toren, Marko Vujin gelangen fünf Treffer für den THW, der im Achtelfinale der Königsklasse auf den Bundesliga-Rivalen Rhein-Neckar Löwen trifft.
Desaströse Darbietung
Die Zebras gerieten schon früh klar in Rückstand. Beim 4:10 (12.) nahm THW-Coach Alfreð Gislason eine erste Auszeit, beim 9:19 (25.) eine zweite. Alle Worte des Trainers fruchteten nicht. Zwei Minuten vor der Pause traf der erst 17 Jahre alte Linksaußen Dylan Nahi zum 22:10 für die Gastgeber.
Auch nach dem Seitenwechsel setzte sich für die Norddeutschen das Ungemach fort. Paris blieb bissig und zeigte dem THW klar die Grenzen auf.























