Samstag um 18 Uhr reist Würzburg in die Hauptstadt zum Duell mit ALBA Berlin. Vor allem die Albatrosse stehen dabei unter Erfolgsdruck.
Status quo: Es ist schon fast 13 Jahre her, dass Dirk Bauermann – damals noch in der Max-Schmeling-Halle – mit GHP Bamberg den damaligen Serienmeister ALBA stürzte. Auch wenn Bauermann seitdem – weder mit Bamberg noch mit den Bayern – nie an der Spree gewonnen hat, weckt sein Besuch dort immer noch Emotionen, zumal die Chancen auf einen neuen Baumermann-Triumph nicht schlecht stehen.
ALBA hat seit der Verletzung von Peyton Siva vier Spiele in Folge verloren, ist mit 14:9 Siegen auf den sechsten Platz zurückgefallen und muss auch am Samstag noch einmal auf seinen US-Point Guard verzichten. s.Oliver Würzburg (6:17 Siege) hat hingegen seine schwarze Serie von sieben Niederlagen in Folge am vergangenen Wochenende mit einem 98:73 über Oldenburg grandios zu den Akten gelegt.
Duell im Fokus: Maurice Stuckey eilt in den letzten Wochen an der Dreierlinie von einem Rekord zum nächsten. Am vergangenen Wochenende netzte er gegen seinen Ex-Klub Oldenburg 6/9 Dreier ein und stellet mit 22 Punkten eine neue Karrierebestleistung auf. Welcher Berliner könnte ihn stoppen? Vielleicht Akeem Vargas, der mit Stuckey von 2007 bis 2009 gemeinsam mit Ehingen/Urspring seine ersten Erfahrungen in der ProB gesammelt hat?
Zahlen, bitte: Unter Dirk Bauermann nehmen die Würzburger wie unter Douglas Spradley pro Spiel 25 Dreier – aber sie treffen diese deutlich besser. Betrug Würzburgs Dreierquote in den ersten 17 Saisonspielen (unter Spradley) 33,3 Prozent, so kletterte sie in den letzten sieben Spielen (unter Bauermann) auf 39,4 Prozent.
Die ewige Bilanz: Die Würzburger entpuppten sich gleich in ihrer ersten Aufstiegssaison 2011/12 unter John Patrick für ALBA als Angstgegner, als sie die Berliner im Playoff-Viertelfinale mit 3:1 ausschalteten. In der Gesamtbilanz führt ALBA nur 8:6, gewann aber das Hinspiel am 3. Dezember mit je 18 Punkten von Dragan Milosavljevic und Engin Atsür souverän 86:77. Jake Odum war mit 17 Punkten Würzburgs Topscorer.
Weise Worte: "Ich habe in meiner Karriere schon oft gegen Ex-Teams von mir gespielt. Das ist immer etwas Besonderes. Entweder du spielst in einem solchen Spiel super oder richtig schlecht. Dazwischen gibt es nichts" (der letztjährige ALBA-Center Kresimir Loncar in der "Main Post").
Am Rande der Bande: Drei Stunden vor der Begegnung spielt ALBAs neuer Kooperationspartner Lok Bernau um 15 Uhr in der großen Arena sein erstes Spiel der ProB-Playoffs gegen die FRAPORT SKYLINERS Juniors. Im Lok-Aufgebot stehen ALBAs Doppellizenzspieler Tim Schneider, Robert Glöckner und Ferdinand Zylka, auf dessen Duell mit Frankfurts Isaac Bonga man besonders gespannt sein darf.
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