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Tuchel genießt seinen Jubiläums-Sieg

Foto: © imago sportfotodienst
25. Februar 2017, 19:41

Die Profis von Borussia Dortmund haben den üblichen Dreier beim Lieblingsgegner eingefahren und Trainer Thomas Tuchel den 100. Sieg beschert.

Auf dem Weg aus dem Presseraum schnappte sich Thomas Tuchel noch schnell ein Würstchen mit Senf. Der Asket genoss die Hausmannskost sichtlich - genau wie den fußballerischen Leckerbissen seiner Schützlinge zuvor. "Herrlich, herrlich, herrlich", antwortete der Trainer von Borussia Dortmund nach seinem 100. Sieg auf die Frage, wie sich das 3:0 (1:0) beim SC Freiburg anfühle: "Das gibt uns einen enormen Schub. Wir sind bereit für die nächsten Aufgaben."

Die gute Laune Tuchels nach seinem Jubiläums-Erfolg als Bundesliga-Coach kam nicht von ungefähr. Schließlich hatte der Vizemeister seinen Lieblingsgegner am 22. Spieltag phasenweise schwindelig gespielt und den zwölften Sieg in Folge gegen die Breisgauer eingefahren - eine derartige Serie hatten die Westfalen zuvor gegen keinen Verein geschafft. Für den Tabellendritten, der trotz seiner insgesamt durchwachsenen Saison den Kurs Richtung Champions League hält, war sogar ein deutlich höherer Erfolg beim Aufsteiger drin.

Das sah auch der Trainer so. "Der Mannschaft gebührt ein dickes Kompliment. Das war eine Top-Leistung, eine sehr runde Leistung. Wir haben Schärfe und Ernsthaftigkeit gezeigt. Das war ein enormer, ein toller Schritt", schwärmte Tuchel, dessen Mannschaft in der laufenden Spielzeit auswärts nicht immer überzeugen konnte, von der Vorstellung seiner Profis vor 24.000 Zuschauern im ausverkauften Schwarzwaldstadion.

Tuchel: "So kann es weitergehen!"

Und wenn es nach dem Willen des 43-Jährigen geht, sollen seine Schützlinge bereits am Dienstag das nächste Ausrufezeichen setzen: Dann muss der BVB, für den der Grieche Sokratis (13.) und Starstürmer Pierre-Emerick Aubameyang (55./70.) erfolgreich waren, im Viertelfinale des DFB-Pokals beim Überraschungsteam von Drittligist Sportfreunde Lotte antreten.

"So kann es natürlich weitergehen. Aber wir müssen wissen, was zu dieser Leistung geführt hat. Es war ein riesiger Aufwand und eine nie nachlassende Konzentration", äußerte Tuchel, der vor Favoritenschreck Lotte warnt: "Wir brauchen am Dienstag die nächste Top-Leistung. Das ist das Viertelfinale im DFB-Pokal. Da interessiert es überhaupt nicht, in welcher Liga der Gegner spielt."

Streich räumt Fehler ein

Von großem Interesse für Tuchel war dagegen, dass Aubameyang nach vier Pflichtspielen ohne Treffer seine Saisontore Nummer 18 und 19 erzielt hat. "Das ist eine große Erleichterung für uns. Was man gar nicht brauchen kann, ist ein Mittelstürmer, der anfängt nachzudenken", sagte der Coach: "Es ist das Beste für uns alle, wenn 'Auba' nicht mehr nachdenken muss. Wenn die Leichtigkeit zurückkommt, ist es perfekt für ihn und für uns."

Von Perfektion ist Christian Streich in den Duellen mit dem BVB meilenweit entfernt: Der Freiburger Trainer hat noch keinen Punkt gegen Dortmund geholt. Die Schuld für die jüngste Pleite gab sich der Coach selbst. "Der Fehler lag bei mir. Ich hätte weggehen müssen vom 4-4-2. Ich habe es nicht getan in der Vorbereitung auf das Spiel", äußerte Streich: "Ich habe falsch gehandelt. Deshalb durfte Dortmund so überlegen sein."

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