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Bremen und Nouri atmen auf

Alexander Nouri und seine Mannschaften feierten einen wichtigen Sieg in Mainz
Alexander Nouri und seine Mannschaften feierten einen wichtigen Sieg in Mainz
Foto: © getty, Alex Grimm
18. Februar 2017, 20:07

Nach sechs Spielen ohne Sieg feierten die abstiegsbedrohten Bremer in Mainz endlich wieder einen Sieg - und retteten Trainer Alexander Nouri womöglich den Job.

Trainer Alexander Nouri umarmte erleichtert seine Spieler, Kapitän Clemens Fritz feuerte seine Wasserflasche über das halbe Spielfeld, dann gaben die rund 3500 mitgereisten Fans von Werder Bremen den Ton an. "Wiedwald auf den Zaun, Wiedwald auf den Zaun", tönte es aus der Gästekurve. Der häufig kritisierte Torhüter Felix Wiedwald war einer der tragenden Kräfte beim 2:0 (2:0)-Erfolg der Hanseaten und hielt in mehreren brenzligen Situationen den Sieg fest. Außerdem sorgte er dafür, dass die Diskussionen um Nouri zunächst verstummen.

"Die Mannschaft wollte unbedingt die drei Punkte und hat sehr leidenschaftlich gespielt. Am Ende hat sie sich dann endlich mal für den Aufwand belohnen können" sagte der Coach nach dem Spiel: "Es war eine tolle Teamleistung heute und ein kleiner Schritt, dem noch viele weitere folgen müssen." Doch der vermeintlich kleine Dreier, der die Bremer wieder auf einen Nichtabstiegsplatz hievte, könnte für den 37 Jahre alten Trainer umso größer sein.

Baumann: "Es gab nie Unruhe im Verein"

Nach dem souveränen und engagierten Auftritt seiner Mannschaft dürfte seine vorzeitige Ablösung vorerst kein Thema mehr sein. Werders Sportchef Frank Baumann sagte gar: "Es gab nie Unruhe im Verein und nie eine Trainer-Diskussion." Nach zuvor vier Niederlagen in Folge, dürfte das aber nur die halbe Wahrheit sein. Doch zwei Standardsituationen ist es zu verdanken, dass Nouri wohl auch in den nächsten Wochen an der Seitenlinie des viermaligen deutschen Meisters stehen wird.

Robert Bauer stärkte seinem Trainer zusätzlich den Rücken: "Wenn er nicht der Richtige wäre, hätten wir hier heute nicht gewonnen." Zwei Standardsituationen brachte der Mannschaft den fünften Saisonsieg ein. Erst köpfte Jung-Nationalspieler Serge Gnabry (16.) Werder Bremen mit einer einstudierten Eckenvariante überlegt in Führung, anschließend erzielte Thomas Delaney (23.) sein erstes Tor für die Bremer.

Lob für Matchwinner Wiedwald

Der Däne war einer der bestimmenden Akteure im Spiel der Bremer. Umso schmerzlicher wäre ein möglicher Ausfall des Winter-Neuzugangs. Der 25-Jährige musste mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung und Schädelhirntrauma nach einem Zusammenprall mit Mainz' Jhon Córdoba in der 54. Minute ausgewechselt und zur Untersuchung ins Krankenhaus transportiert werden.

Ohne ihn war das Spiel der Gäste nicht mehr so bestimmend, aber Wiedwalds starke Paraden verhinderten ein Gegentor der Mainzer, die erst in der zweiten Hälfte aufwachten. FSV-Kapitän Stefan Bell lobte: "Wiedwald war heute in Top-Form und hat denen den Sieg gerettet."

Nouri "für heute zufrieden"

Der 26 Jahre alte Keeper ist zwischen den Pfosten der Hanseaten nicht unumstritten, stellte aber klar: "Ich habe mir nichts zuschulden kommen lassen. Warum sollte ich nicht spielen?" Konkurrent Jaroslav Drobný war nach abgesessener Rotsperre nicht rechtzeitig fit geworden.

Die Bremer tankten also nach schwierigen Wochen ordentlich Selbstbewusstsein. Wiedwald: "Wir hätten noch länger spielen können und hätten nichts zugelassen." Kapitän Clemens Fritz ergänzte: "Wir haben mit Mann und Maus unser Tor verteidigt." Schlusswort von Coach Nouri: "Für heute bin ich zufrieden."

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