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Werder bejubelt Big Point in Mainz

Werder Bremen setzte sich verdient in Mainz durch
Werder Bremen setzte sich verdient in Mainz durch
Foto: © imago sportfotodienst
18. Februar 2017, 17:20

Aufatmen an der Weser: Werder Bremen hat mit dem ersten Sieg seit sieben Spielen seine Negativserie beendet und Trainer Alexander Nouri etwas Luft verschafft.

Die Hanseaten gewannen bei ihrem Lieblingsgegner FSV Mainz 05 nach einer mutigen Leistung 2:0 (2:0) und sammelten wertvolle Punkte im Kampf gegen den ersten Abstieg aus der Bundesliga seit 36 Jahren. Die Gastgeber müssen weiter auf ihren ersten Sieg seit drei Jahren gegen Werder warten.

Jung-Nationalspieler Serge Gnabry (16.) köpfte die Bremer nach einem Eckball von Zlatko Junuzović in Führung, Winter-Neuzugang Thomas Delaney (23.) verwandelte einen Freistoß von der Strafraumgrenze direkt. Mit 19 Punkten nach 21 Spieltagen stecken die Bremer aber weiter im Tabellenkeller.

Mainzer Negativserie setzt sich fort

Mit der Startelf-Rückkehr von Kapitän Clemens Fritz, der bei den vergangenen beiden Spielen zu Beginn nur auf der Bank saß, setzte Nouri auch erstmals in diesem Jahr wieder auf eine Viererkette. Torhüter Jaroslav Drobný war trotz abgesessener Sperre wegen einer Schulterblessur nicht im Kader.

Für die Mainzer hagelte es auch einen Tag nach dem zweijährigen Jubiläum von Trainer Martin Schmidt vor heimischem Publikum gegen Bremen die siebte Niederlage in den vergangenen zehn Heimspielen. Nur gegen Bayern München schnitten die Rheinhessen schlechter ab.

Werder überzeugt im "Schicksalsspiel"

Zunächst sahen die 27.281 Zuschauer eine ausgeglichene Partie, die offensiven Bremer entwickelten aber zunehmend mehr Zug zum Tor. Vor allem Gnabry und Fin Bartels waren über die Außenlinien gefährliche Flankengeber.

Die Bremer Mannschaft setzte im Anschluss um, was Nouri ihnen zwei Tage vor seinem "Schicksalsspiel" mit auf den Weg gegeben hatte: "Offensiv-Chancen konsequenter nutzen und im Defensiv-Bereich die richtigen Entscheidungen treffen". Vor allem die Verteidigung stand viel stabiler als in den vergangenen Spielen. So verzeichneten die Mainzer in der ersten Halbzeit nur eine Torchance des Kolumbianers Jhon Córdoba (31.).

Wiedwald hält die Führung fest

Nach der Pause kamen die Mainzer engagierter aus der Kabine und setzten die Hanseaten unter Druck. Der sonst nicht immer sichere Wiedwald hielt die Zwei-Tore-Führung nach einem Kopfball von Pablo De Blasis (50.) für die Bremer fest.

Direkt im Anschluss hätte Bremen fast auf 3:0 erhöht, ein Schuss von Niklas Moisander rollte auf der Torlinie des FSV entlang, Kapitän Stefan Bell konnte aber noch rechtzeitig klären. Der auffällige Däne Delaney musste nach einem Zusammenprall mit Córdoba verletzt ausgewechselt werden und wurde mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus gebracht.

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