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Trotz Serie: Eintracht träumt nicht von Berlin

Frankfurt surft momentan die Erfolgswelle
Frankfurt surft momentan die Erfolgswelle
Foto: © getty, Alex Grimm
09. Februar 2017, 11:45
sport.de
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Im vergangenen Sommer erst in der Relegation den Abstieg verhindert, jetzt Bundesliga-Dritter und Viertelfinalist im DFB-Pokal mit Heimrecht gegen Zweitligist Arminia Bielefeld. Es läuft bei Eintracht Frankfurt.

Als Sänger Mark Forster kurz nach Mitternacht in der "ARD" auch noch Arminia Bielefeld als nächsten Kontrahenten aus dem gläsernen Lostopf fingerte, war für Eintracht Frankfurt ein rundum gelungener Pokalabend perfekt. Auch wenn die Führungsetage der Hessen den Zweitliga-16. umgehend stark redete.

"Wer im Viertelfinale steht, hat es verdient und ist ein ernstzunehmender Gegner", warnte Sportvorstand Fredi Bobic vor den Ostwestfalen, die am 28. Februar oder 1. März in der Frankfurter WM-Arena antreten müssen.

Kovač: "Träumen nicht vom Halbfinale"

Und auch Trainer Niko Kovač will den unterklassigen Gegner auf keinen Fall unterschätzen: "Die Gefahr ist, dass man den Gegner zu leicht nehmen könnte. Wir werden aber nicht vorschnell vom Halbfinale träumen."

Die Vorschlussrunde, sie wäre nur eine weitere Station auf dem erstaunlichen Erfolgsweg der Eintracht, die sich im Achtelfinale wie selbstverständlich beim Zweitliga-Zweiten Hannover 96 mit 2:1 (0:0) durchsetzte. Ganze vier Minuten benötigten die Gäste, um die Partie nach der Führung der Niedersachsen durch Martin Harnik (57.) zu drehen. Taleb Tawatha (62.) und Haris Seferović (66.) sorgten mit ihren Toren für die Wende.

Im Sommer in der Relegation den Abstieg knapp vermieden, grüßt der Traditionsklub überraschend von Tabellenplatz drei. "Wir haben wieder vieles richtig gemacht. Und ich bin sehr froh, dass wir keine Verlängerung spielen mussten", sagte Kovač.

96-Coach Stendel: "Glück hat gefehlt"

Dafür zeichnete Torhüter Lukáš Hrádecký verantwortlich, der in der Nachspielzeit einen Strafstoß von Salif Sané abwehrte. "Wir wussten einiges über Sané und seine Lieblingsecke", berichtete der Coach, in dessen Team in beeindruckender Weise ein Rädchen ins andere griff.

Pech indes für die Niedersachsen, das der etatmäßige Elfmeterschütze Harnik in der Schlussphase nicht mehr auf dem Platz stand. 96-Kapitän Manuel Schmiedebach: "Es war nicht festgelegt, wer nun den Elfer schießen würde. Aber kein Vorwurf an Salif. Irgendwie war uns klar, dass er zum Punkt gehen würde."

Die knappe Niederlage stärkte aber die Hoffnungen bei den Norddeutschen, sich in der kommenden Saison wieder in der ersten Liga mit Frankfurt messen zu können. "Meine Mannschaft hat es über 90 Minuten sehr gut gemacht, aber das Quäntchen Glück hat am Ende gefehlt", fasste 96-Coach Daniel Stendel seine Eindrücke zusammen.

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