Am Sonntag steht für BVB-Trainer Thomas Tuchel ein ganz besonderes Spiel auf dem Plan, wenn er mit den Dortmundern bei seinem Ex-Klub Mainz 05 gastiert. Im Kampf um das Saisonziel Champions-League-Qualifikation kann der Coach dann auch wieder auf seine Tormaschine Pierre-Emerick Aubameyang bauen.
"Aubameyang hat zwei intensive Trainingseinheiten mitgemacht und kann und wird morgen spielen", stellte Tuchel auf der Presse-Konferenz vor der Partie klar.
Dagegen wird Neuzugang Alexander Isak noch nicht mitwirken können: In Mainz ist er noch nicht spielberechtigt, danach wird er beim gesetzten Aubameyang in die Lehre gehen. Laut Tuchel gibt es für ihn "kein Zeitlimit. Wir wollen ihn fördern und haben viel, viel Geduld." Durch den Abgang von Adrián Ramos nach Spanien zum FC Granada ist Isak in der Stürmer-Hierarchie allerdings sofort die Nummer zwei. Weitere Spezialisten gibt der Kader der Supertalente nicht her.
BVB-Lazarett lichtet sich
Dennoch sieht Tuchel seine Mannschaft kurz vor dem Transferschluss am Dienstag "gut aufgestellt". Kein Wunder, kann der 43-Jährige bei seiner zweiten Rückkehr an die alte Wirkungsstätte doch personell fast aus dem Vollen schöpfen. "Ich freue mich über die großen personellen Möglichkeiten in der Offensive. Diese Konkurrenzsituation benötigen wir", so der Coach, für den das Spiel zwar "etwas Besonderes" sei, "aber nicht so sehr, dass ich mich nicht konzentrieren könnte". Gleichwohl warnt er vor den spielstarken Hausherren.
Neben Aubameyang ist auch Marcel Schmelzer (nach Wadenproblemen) zurück, das einst rappelvolle Lazarett ist zum Start in die zweite Saisonhälfte überschaubar.
"Abschied von Neven nicht endgültig"
Auf der PK äußerte sich Tuchel auch zu zwei Spielern, die in Mainz aus unterschiedlichen Gründen keine Rolle spielen werden: Einerseits Neven Subotić, der unter der Woche an den 1. FC Köln verliehen wurde, auf der anderen Seite Sorgenkind Nuri Şahin, der dem Trainer zufolge an einer Verletzung laboriert, die "das Mannschaftstraining derzeit unmöglich macht". Seine Blessur sei "hartnäckig und langwierig".
Zum Abgang von Subotić erläuterte der 43-Jährige die Hintergründe. Tuchel bestätigte, dass eine Rückkehr des Serben nach Dortmund im Sommer durchaus im Bereich des Möglichen wäre. "Für mich ist der Abschied von Neven nicht endgültig - wir haben einer Leihe zugestimmt. Für Neven geht es um Spielminuten", so Tuchel.




























