Manchester City schob sich dank eines 3:0-Siegs gegen Tabellenschlusslicht Hull City auf den zweiten Platz in der Premier League. Die Mannschaft von Pep Guardiola tat sich allerdings lange schwer.
Die Vorzeichen waren klar: Lässt Manchester City die letzten drei Punkte des Jahres gegen Hull City liegen, beträgt der Abstand zu Klassenprimus FC Chelsea, der am Nachmittag eindrucksvoll mit 3:0 über Sunderland siegte, bereits zehn Punkte. Entsprechend aggressiv wollten die Skyblus die Aufgabe bestreiten.
Allerdings fand die Offensivabteilung des Favoriten, die im laufenden Wettbewerb immerhin 36 Tore in siebzehn Spielen lieferte, in der Anüberhaupt nicht statt. Trotz des hohen Ballbesitzes blieb allein ein schön herausgespielter Angriff über Nolito (40.) auf der Habenseite.
Ein Aufreger und drei Tore
Der zweite Durchgang begann mit einem Aufreger: Abwehrspieler Gaël Clichy nahm bei einem Flankenversuch der Tigers im Strafraum die Hände zu Hilfe - Glück für die Hausherren, dass der Elfmeter-Pfiff ausblieb. Danach mehrten sich allmählich die Offensivaktionen: Erst knallte Spielmacher Kevin De Bruyne das Leder vom linken Sechzehnereck an den Pfosten (53.), dann rettete ausgerechnet Yaya Touré, der unter Pep Guardiola bereits aussortiert war, nach einem Lupfer von Michael Dawson auf der Linie.
Schließlich rettete ein Abwehrfehler der Tigers den Fußballabend für den Favoriten. Sterling wurde von Robertson im Strafraum gelegt, den folgerichtigen Elfmeter verwandelte Yaya Touré eiskalt (73.) zum 1:0. In der Folge erhöhte Manchester City durch Kelchi Iheanacho (78.) erst auf 2:0, dann dank eines Eigentors durch Curtis Davies auf den 3:0-Endstand (90.).
Hull City bleibt somit mit zwölf Punkten nach achtzehn Partien auf dem letzten Rang, während die Citizens am FC Arsenal, der am Nachmittag mit 1:0 gegen West Bromwich Albion siegte, vorbeirücken.





























