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Superbayern ballern sich zum Weihnachtsmeister

Gleich dreimal trafen sich die Münchner zur Jubeltraube
Gleich dreimal trafen sich die Münchner zur Jubeltraube
Foto: © getty, Adam Pretty
21. Dezember 2016, 21:57
sport.de
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Bayern München hat die Machtverhältnisse in der Bundesliga auf beeindruckende Art zurechtgerückt und schon drei Tage vor Heiligabend eine rauschende Weihnachtsparty gefeiert.

Der deutsche Rekordchampion demontierte den Emporkömmling RB Leipzig beim 3:0 (3:0) im einseitigen Bundesliga-Spitzenspiel regelrecht und sicherte sich drei Punkte vor den Sachsen die Wintermeisterschaft.

"Wir wollten vor der Winterpause noch mal ein Ausrufezeichen setzen, das ist uns vor allem in der ersten Halbzeit gelungen", sagte Kapitän Philipp Lahm bei "Sky". "Die ersten 30 Minuten waren perfekt", befand Trainer Carlo Ancelotti.

Der herausragende Thiago (17.), Xabi Alonso (25.) und Robert Lewandowski (45./Foulelfmeter) bescherten 75.000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena mit ihren Toren eine vorgezogene Festtagsgala. Auf der Tribüne erlebte der traurige RB-Macher Dietrich Mateschitz erstmals eine Niederlage seiner "Bullen" live im Stadion mit.

Emil Forsberg (30.) sah nach grobem Foulspiel gegen Bayern-Kapitän Philipp Lahm zudem die erste Rote Karte in der Bundesliga-Geschichte von RB. Damit verlor das Duell Erster gegen Zweiter allerdings früh auch etwas an Reiz, zumal die Bayern schon vor dem Platzverweis in allen Belangen überlegen waren.

Der Triumph des Platzhirsches gegen den Herausforderer war auch einer für Trainer Carlo Ancelotti. Der Italiener verzichtete in der Startelf überraschend auf Franck Ribéry und Thomas Müller, sein Plan ging voll auf: Mit Thiago vor den beiden "Sechsern" Arturo Vidal und Alonso unterband er das schnelle RB-Spiel über Naby Keita durch die Mitte.

Thiago spielt wie aufgedreht

Zwar gerieten die Bayern in der Anfangsphase beim Umschalten der Gäste ein ums andere Mal in Bedrängnis. Doch die Münchner bissen sich regelrecht ins Spiel, waren bald wacher und gedankenschneller als der Gegner. Thiago und Co. war anzusehen, dass sie den neuen Rivalen mit allen Mitteln in die Schranken weisen wollten.

So entwickelte sich ein umkämpftes, aber nicht unfaires Spiel. Rot gegen Forsberg, der einen Konter unterband, war dennoch die korrekte Entscheidung: Der Schwede war Lahm von hinten auf die Achillessehne gestiegen.

Der FC Bayern kam gleich mit dem ersten gut herausgespielten Angriff zur Führung. Lahm flankte von rechts, Lewandowski schoss den Ball an den rechten Pfosten, und Thiago staubte ab. Das war aber nur der Auftakt einer bärenstarken Bayern-Phase. Costa traf kurz darauf den Pfosten (18.), Alonso nach Zuspiel von Thiago von halbrechts zum 2:0.

Lewandowski verwandelt Elfmeter sicher

Dem Elfmeter ging ein Foul des zu spät herauseilenden RB-Torwarts Peter Gulacsi an Costa voraus, Lewandowski verwandelte nach gewohntem Zögern beim Anlauf sicher. Auf der Leipziger Bank versank Trainer Ralph Hasenhüttl immer tiefer in seinem Sitz. Kein Wunder: 41 Prozent gewonnene Zweikämpfe in Hälfte eins bedeuteten Saison-Tiefstwert. Und: Nie ließ RB so viele Großchancen zu.

In der zweiten Halbzeit vergab der zu eigensinnige Lewandowski (52., 65.) im Alleingang einen deutlicheren Erfolg. Die Bayern verwalteten den Vorsprung, ohne allerdings an Dominanz einzubüßen. Der eingewechselte Ribéry traf kurz vor Schluss die Latte (87.).

"Bayern war in allen Belangen besser, das müssen wir neidlos anerkennen", gab RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff zu: "Trotzdem bleibt hängen, dass wir eine überragende Hinrunde gespielt haben. Wir gehen trotzdem mit einem sehr, sehr guten Gefühl in die Winterpause."

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