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HSV schießt Schalke zurück in die Krise

Für Max Meyer und den FC Schalke setzte es in Hamburg den nächsten Dämpfer
Für Max Meyer und den FC Schalke setzte es in Hamburg den nächsten Dämpfer
Foto: © getty, Oliver Hardt
20. Dezember 2016, 22:02

Der krisengeplagte Hamburger SV geht mit frischer Hoffnung in die Winterpause: Am Ende eines ziemlich verkorksten Halbjahres schlug das Team von Trainer Markus Gisdol den FC Schalke 04 am 16. Spieltag der Bundesliga mit 2:1 (0:0) und zog zumindest vorübergehend am FC Ingolstadt vorbei auf Relegationsplatz 16. Auf das neue Führungsteam um Heribert Bruchhagen wartet dennoch angesichts von nur 13 Punkten viel Arbeit.

Nicolai Müller brachte den HSV in der 60. Minute per Linksschuss verdient in Führung. Der starke Serbe Filip Kostić hatte den Offensivmann mustergültig bedient, Ralf Fährmann war machtlos. Kurz darauf scheiterte Johan Djourou mit einem harmlosen Foulelfmeter an dem Schalke-Keeper (76.). Sechs Minuten später traf Bobby Wood zum 2:0. Der eingewechselte Donis Avdijaj verkürzte für Königsblau (90.).

"Wir wollten unbedingt mit einem guten Gefühl in die Weihnachtspause gehen. Der Sieg war unheimlich wichtig", zeigte sich Mittelfeldspieler Albin Ekdal nach der Partie zufrieden. Und Kapitän Gotoku Sakai ergänzte: "Wir haben als gesamtes Team so viel Leidenschaft gezeigt. Das war ein unheimlich schöner Sieg."

Für die Königsblauen wird das Rennen um die Europacupplätze immer schwieriger. 18 Zähler hat das Team von Coach Markus Weinzierl erst eingesammelt und hinkt den Erwartungen deutlich hinterher. In Hamburg fehlte den Gelsenkirchenern die Zielstrebigkeit in den Aktionen.

Von Schalke kommt zu wenig

Bissig, mutig, gefährlich: Der HSV war schon im ersten Durchgang das aktivere Team. Akzente setzte von Beginn an der quirlige Kostić mit zahlreichen Tempodribblings, die S04 zusetzten. Müller zögerte nach exaktem Zuspiel des Serben jedoch bei seiner ersten Chance zu lange und wurde im letzten Moment abgeblockt (23.). Der HSV entschied durch Albin Ekdal und Matthias Ostrzolek viele Zweikämpfe im Zentrum für sich und erhöhte den Druck. Douglas Santos (42.) und Luca Waldschmidt (44.) stellten Fährmann mit zwei Distanzschüssen auf die Probe.

Von den Gästen, die angesichts der großen Personalnot auf Evgen Konoplyanka in der Sturmspitze setzen mussten, war zu diesem Zeitpunkt kaum noch etwas zu sehen. Nationalspieler Leon Goretzka versuchte zwar immer wieder, Tempo ins Spiel zu bringen, doch die Knappen leisteten sich zu viele Abspielfehler, um die Gastgeber ernsthaft ins Wanken zu bringen. Ein Schuss von Konoplyanka in der Anfangsphase war noch die gefährlichste Aktion (5.) in der ersten Halbzeit.

Wood besorgt die Entscheidung

Auch nach dem Wechsel blieb der HSV am Drücker, ging aber zunächst zu fahrlässig mit seinen Gelegenheiten um. In Überzahl verpasste Gregoritsch bei einer Konterchance den richtigen Zeitpunkt für das Abspiel (52). Kurz zuvor hatte Goretzka nach einem Eckball Hamburgs Torwart Christian Mathenia erstmals vor Probleme gestellt.

Nach der Hamburger Führung reagierte Weinzierl und brachte mit Avdijaj einen weiteren Offensivmann für den defensiveren Johannes Geis. Der HSV lauerte bei Kontern auf die Chance zur Entscheidung, die Djourou nach Foul an Kostić zunächst leichtfertig vergab. Doch dann traf Wood.

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