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Leverkusens Erlösung führt zu Schalker Frust

Jubel auf Seiten der Leverkusener, Frust bei Königsblau
Jubel auf Seiten der Leverkusener, Frust bei Königsblau
Foto: © imago sportfotodienst
12. Dezember 2016, 07:38

Lob für die Verlierer, Kritik für die Sieger: Die Trainer des FC Schalke 04 und Bayer Leverkusen waren sich nach dem 0:1 der Königsblauen einig in ihren Analysen.

"Es war ein sehr spezielles Spiel nach der Roten Karte für Naldo. Wir sind nicht gut mit der Überzahlsituation umgegangen", gestand Bayer-Coach Roger Schmidt, dessen Team trotz des frühen Platzverweises für Schalkes Abwehrchef (4. Minute) und fast 90 Minuten Überzahl eine schwache Leistung bot. Das sah auch Sportdirektor Rudi Völler so, betonte aber: "Wir werden uns definitiv nicht entschuldigen."

So nahm Leverkusen dank des späten Kopfballtores von Stefan Kießling (89.) zum dritten Mal hintereinander drei Punkte aus Gelsenkirchen mit und zog in der Tabelle am direkten Konkurrenten vorbei. "Die bessere Mannschaft hat verloren", meinte Schalkes Coach Markus Weinzierl, der dennoch stolz auf seine kämpferisch wie spielerisch überzeugende Elf war.

"Wir haben stark verteidigt, gut umgeschaltet und hatten diverse Kontersituationen. Leider haben wir davon keine nutzen können. Das Gegentor in der 89. Minute war dann sehr bitter. Es war eine sehr gute Leistung, leider mit dem falschen Ergebnis."

Schalke sauer auf den Unparteiischen

Zu allem Überfluss resultierte der Siegtreffer aus einem Freistoß von Hakan Çalhanoğlu, dem der junge Schalker Innenverteidiger Thilo Kehrer nach Ansicht des Revierklubs zuvor regelkonform den Ball abgenommen hatte. Doch Schiedsrichter Deniz Aytekin entschied auf Foul und Freistoß. "Für mich war das keiner", sagte Weinzierl, und auch Sportvorstand Christian Heidel sah ein "sauberes Tackling" des 20 Jahre alten Talents in seinem erst dritten Bundesligaspiel.

"Rot" für die Notbremse von Naldo, der Bayers Javier Hernández im Laufduell in die Hacken trat, war zwar hart, aber korrekt. Und für Schalke besonders bitter. Denn durch den Ausfall von Benedikt Höwedes (Gelb-Sperre) und Matija Nastasić (Muskuläre Probleme) war die zuletzt so stabile Dreier-Abwehrkette ohnehin schon gesprengt. Nun musste Johannes Geis auf die für ihn ungewohnte Position des zentralen Abwehrchefs zurück, neben ihm Kehrer und Linksverteidiger Kolašinac. Der zuletzt überragende Bosnier nahm die Rote Karte später auf seine Kappe, weil er Naldo mit einem katastrophalen Fehlpass in Not gebracht hatte: "So ein Fehler darf mir nicht passieren."

Während Bayer den Rückstand auf die Europapokalplätze auf fünf Punkte verkürzte, hat Schalke den Kontakt zum oberen Drittel nach der zweiten Niederlage hintereinander erstmal verloren. Was bleibt, ist die Hoffnung auf sechs Punkte in den letzten beiden Partien des Jahres gegen Freiburg und in Hamburg: "Es war ein harter Rückschlag, aber als Mannschaft wirft uns das nicht um. Jetzt müssen wir gegen Freiburg das nachholen, was wir gegen Leverkusen versäumt haben", sagte Geis.

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