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"Zum Kotzen": Fährmann wird S04-Sprachrohr

Fährmann ist Vorzeige-Profi beim FC Schalke 04
Fährmann ist Vorzeige-Profi beim FC Schalke 04
Foto: © getty, Boris Streubel
08. Dezember 2016, 10:41

Erst mit Verspätung wurde Ralf Fährmann Nachfolger von Manuel Neuer im Tor von Schalke 04. Heute ist der gebürtige Sachse der Vorzeige-Königsblaue.

Wieder einmal wählte Ralf Fährmann die Worte, die die Fans am besten verstanden. "Zum Kotzen" fand der Torwart von Schalke 04 die Schwalbe von Timo Werner und ihre Folgen beim bitteren 1:2 der Königsblauen bei RB Leipzig: "Ich muss aufpassen, dass ich morgen keinen Herpes habe, wenn ich aufwache."

Der gebürtige Sachse, der erst mit Verspätung die schwierige Nachfolge von Manuel Neuer im Tor antrat, ist längst zum Vorzeige-Schalker geworden. Nicht nur, weil er mit tadellosen Leistungen in den vergangenen drei Jahren den Weggang des späteren Weltmeisters und Welttorhüters hervorragend kompensiert hat. Sondern auch, weil er um deutliche Worte nicht verlegen ist.

"In meiner Zeit in Frankfurt habe ich Schalke umso mehr lieben gelernt"

Schon vor dem Spiel beim mit Brause-Millionen in die Bundesliga gepuschten Plastikklub hatte Fährmann vielen Fans aus der Seele gesprochen. Man werde "denen zeigen, wie ehrlicher, echter Bundesligafußball geht", hatte der 28-Jährige angekündigt. Dass eine Schwalbe das Spitzenspiel maßgeblich beeinflussen würde, konnte er da noch nicht wissen.

In Gelsenkirchen lieben sie ihn, weil er Sätze sagt wie: "Hier sind meine Wurzeln." Obwohl er 1988 im damaligen Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) geboren wurde und erst als 14-Jährige zu den Königsblauen kam. Oder: "In meiner Zeit in Frankfurt habe ich Schalke umso mehr lieben gelernt." Obwohl er 2009 wegen des überragenden Neuer aus Gelsenkirchen geflüchtet war. Und nach seiner Rückkehr, als er zwischenzeitlich in der klubinternen Hierarchie auf Platz drei abgerutscht war, über einen erneuten Vereinswechsel nachgedacht hatte.

Fährmann ist ein souveräner Zeitgenosse

Doch längst ist der 1,96-m-Hüne, der einst als unsicherer Kantonist galt, der unumstrittene Neuer-Nachfolger. Acht Spiele ohne Gegentor in dieser Saison sprechen für sich. Neben Weltmeister und Kapitän Benedikt Höwedes hat sich Fährmann aber auch zum wichtigsten Sprachrohr des Vereins entwickelt. Schon in der vergangenen Saison, als unter Trainer André Breitenreiter wenig bis gar keine Fortschritte erkennbar waren, forderte er unermüdlich "Geduld" für den "Umbruch".

Und auch beim Horrorstart in diese Spielzeit mahnte er "Ruhe" an. Gleichzeitig lobte er die neuen Verantwortlichen in den höchsten Tönen. "Ich ziehe vor Markus Weinzierl und Christian Heidel den Hut", sagte er im "WAZ"-Interview: "Der Trainer ist, auch als es schlecht lief, immer souverän geblieben. Er sieht, welches Potenzial wir haben, und versucht, es auszuschöpfen. Ich bin sicher, dass (Sportvorstand) Christian Heidel auch dann auf dem Boden bleibt, wenn wir 20 Spiele am Stück gewinnen."

Und schon vor der Schwalbe von Leipzig und dem Ende der Erfolgsserie von zehn Siegen in zwölf Pflichtspielen ohne Niederlage warnte er: "Hier wird insgesamt viel umgebaut. Das dauert seine Zeit." Da ahnte er noch nicht, dass ihm danach der Sinn nicht mehr nach "Ruhe" und "Geduld" stehen würde.

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