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SGE: "Gehören in dieser Form nicht oben hin"

Niko Kovač beschwört seine Frankfurter Eintracht
Niko Kovač beschwört seine Frankfurter Eintracht
Foto: © getty, Alex Grimm
05. Dezember 2016, 12:55

Eintracht Frankfurt spielte beim FC Augsburg wie eine Spitzenmannschaft - aber nur 25 Minuten lang. Auch deshalb findet Trainer Niko Kovač, dass sein Team nicht nach ganz vorne gehört.

Bescheidenheit ist derzeit eine Tugend bei Eintracht Frankfurt. Da kam das eher mäßige 1:1 (1:1) beim FC Augsburg gerade recht. "Die Jungs wissen, wo sie herkommen", sagte Trainer Niko Kovač, "dass sie zwar da oben sind, aber in dieser Form nicht da oben hingehören." Für alle im Verein ist klar: Träume vom Europapokal sind verfrüht, die Mannschaft ist trotz des aktuell fünften Tabellenplatzes und bereits 25 Zählern nach 13 Bundesliga-Spielen noch kein Top-Team.

In Augsburg verloren die Hessen nach beeindruckendem Beginn und dem Führungstreffer von Branimir Hrgota (11.) den Zugriff, ließen sich aus dem Rhythmus bringen. "Wir wollten auf einmal besondere Dinge machen und haben nicht mehr einfach gespielt", merkte Kapitän Alexander Meier an. Torwart Lukas Hradecky fand: "Vielleicht dachten wir, dass es geht, ohne zu beißen."

Keine Enttäuschung in Frankfurt

Unterm Strich rief die Punkteteilung dennoch keine Enttäuschung hervor. Meier empfahl: "Wir sollten auf dem Boden bleiben und zufrieden sein." Kovač urteilte, dass der Zähler "für unser primäres Ziel in Ordnung ist". Nach außen hin ist dieses Ziel nach wie vor der Klassenerhalt, und diese Haltung dürfte die Eintracht so lange nicht ablegen, bis die 40-Punkte-Marke erreicht ist.

Dennoch, es gab auch diesmal wieder Komplimente. Insbesondere FCA-Coach Dirk Schuster überschüttete seinen Kollegen mit Lob für eine bisher "überragende Runde, das hätte ihnen kaum einer zugetraut. Die Eintracht steht nicht umsonst oben." Den Beleg lieferte Frankfurt, das am Freitag 1899 Hoffenheim empfängt, vor allem in den ersten 25 Minuten. Der Fast-Absteiger der Vorsaison kombinierte in dieser Phase eine beachtliche Ballsicherheit mit einem beeindruckend variablen Positionsspiel. "Das war richtig gut", sagte Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner.

Fehlende Abgeklärtheit 

Was fehlte, war die Abgeklärtheit nach dem Ausgleich von Augsburgs Dong-Won Ji (34.). Die Eintracht ließ sich zunehmend aus dem Takt bringen, das zunächst dominante Mittelfeld gab mehr und mehr Spielanteile ab. Zeitweise lief die Eintracht Gefahr, die Partie noch völlig aus der Hand zu geben. "Das", sagte Meier, "gehört auch zum Lernprozess."

Ähnlich zufrieden wie die Frankfurter reagierten auch die Augsburger auf das Unentschieden. Manager Stefan Reuter meinte nach dem vierten Spiel in Folge ohne Niederlage: "Jeder Punkt gegen eine gute Mannschaft ist ein gewonnener Punkt. Die Mannschaft zeigt Stabilität."

14 Zähler haben die Schwaben inzwischen gesammelt, das Polster auf die Abstiegsränge ist recht komfortabel. Und es besteht laut Reuter zumindest Hoffnung, dass Ja-Cheol Koo (nach Wadenverletzung) die personell arg geschwächte Offensive schon am Samstag beim Hamburger SV verstärkt.

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