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Mainz droht nach Debakel in Anderlecht das Aus

Anderlechts Tielemans war für die Mainzer nicht zu stoppen
Anderlechts Tielemans war für die Mainzer nicht zu stoppen
Foto: © getty, Dean Mouhtaropoulos
03. November 2016, 21:03
sport.de
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Die Mainzer Spieler schlichen nach ihrem Waterloo wie geprügelte Hunde vom Brüsseler Rasen, Trainer Martin Schmidt schüttelte nach der höchsten Niederlage seiner Amtszeit fassungslos den Kopf: Nach einem wahren Fehlerfestival ist ein desolater FSV Mainz 05 beim RSC Anderlecht mit 1:6 (1:2) untergegangen und muss ums Überwintern in der Europa League bangen. Mit der in Belgien gezeigten Leistung hätten die Rheinhessen in der Runde der letzten 32 aber auch kaum etwas zu suchen.

"Wir sind heute hohes Risiko gegangen. Bis zur 88. Minute haben wir gedacht, wenn wir jetzt eins machen, dann brennt es wieder", sagte Schmidt, nachdem seine Mannschaft in den letzten Minuten ihres Auftritts rund 25 Kilometer nördlich des historischen Schlachtfeldes von Waterloo förmlich zerlegt worden war.

Nicolae Stanciu (9./41.) hatte die Belgier auf die Siegerstraße gebracht. Mainz kam durch den frischgebackenen Vater Pablo De Blasis (15.) zum zwischenzeitlichen Unentschieden. Erst am Dienstag war der 28-Jährige - ebenso wie kurz zuvor Mannschaftskollege Karim Onisiwo - Vater geworden. Youri Tielemans (62.), Łukasz  Teodorczyk (89./90.+4) sowie die Leipziger Leihgabe Massimo Bruno (90.+2) machten für den RSC in der Schlussphase alles klar.

Der FSV mit zu wenig Druck

Mit den glücklichen Vätern in der Startelf hatte FSV-Trainer Schmidt vor dem Spiel die Marschrichtung vorgegeben. Nach dem 1:1 aus dem Hinspiel wollte der Schweizer in der engen Gruppe C in Belgien unbedingt punkten, um gegenüber Anderlecht und St. Etienne nicht abreißen zu lassen.

Die Mainzer ließen ihre Gegner anfangs zu wenig Druck spüren. Vor dem Führungstor hatte bereits Alexandru Chipciu (3.) den ersten Treffer des Abends auf dem Fuß, scheiterte jedoch am Außennetz. Die Gäste versuchten es vornehmlich über lange Bälle und Standards. Sturmspitze Jhon Córdoba (8.) köpfte in der bis dahin gefährlichsten Situation der Mainzer eine Ecke von Yunus Malli nur knapp neben das Tor.

Nach dem Gegentreffer, bei dem FSV-Torwart Jonas Lössl eine verunglückte Flanke von Stanciu unterschätze, investierten die Rheinhessen mehr in die Begegnung. Beim Ausgleich durch De Blasis tat es RSC-Keeper Davy Roef seinem Gegenüber gleich. Den strammen Schuss des Argentiniers hätte der Schlussmann durchaus parieren können, der Ball rutschte ihm jedoch durch die Hände.

Mainz wird abgefertigt

Anderlecht kam nur selten in Strafraumnähe, blieb im Abschluss dennoch höchst effizient. An Stancius zweitem Treffer traf Lössl diesmal keine Schuld. Von der Strafraumgrenze schloss der Rumäne hochklassig in die linke untere Ecke ab.

Nach der Pause kamen beide Teams mit großem Engagement zurück auf den Platz. Mainz agierte in dieser Phase aber offensiv glücklos und offenbarte in der Abwehr einige Lücken. Die Möglichkeiten, die sich ergaben, ließ der FSV ungenutzt verstreichen. In der Schlussphase kam es dann ganz übel.

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