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Heynen will in Friedrichshafen Ära prägen

Vital Heynen startet hochmotiviert beim VfB Friedrichshafen
Vital Heynen startet hochmotiviert beim VfB Friedrichshafen
Foto: © dpa
20. Oktober 2016, 14:46

Vital Heynen hatte schon das Sagen und im Supercup bereits den ersten Titel mit dem VfB Friedrichshafen geholt, da war sein Vorgänger Stelian Moculescu bei den Volleyballern noch sehr präsent.

Bis drei Tage vor Beginn der Bundesliga-Saison hing irekt am Eingang ein riesiges Mannschaftsbild mit dem Volleyball-Macher, erst am 19. Oktober wurde es ausgetauscht. "Was vorbei ist, ist vorbei", stellte Heynen vor dem Liga-Auftakt gegen den TV Rottenburg klar. "Ich habe großen Respekt für Stelian, aber es muss jetzt abgeschlossen sein. Die Geschichte ist schön, aber jetzt kommt eine neue Geschichte."

Sonderlich viel Interesse an der Vergangenheit zeigt der 47-Jährige nicht. Die neue Zeitrechnung beim deutschen Rekordmeister nach zwei Jahrzehnten mit Moculescu begann mit einer eindrucksvollen Kampfansage an die Berlin Volleys und einem klaren Supercup-Premierensieg beim Dauerrivalen. Nun will der Belgier Heynen mit seinem neu formierten Team auch in der Bundesliga durchstarten.

"Dass ich das Erbe von Stelian noch nicht gespürt habe, liegt auch daran, dass ich mich nicht darum gekümmert habe", sagte der frühere Bundestrainer. "Ich frage hier nicht, wie es gelaufen ist. Ich frage nur, wie es nun läuft." Er liebe die Herausforderung, das schwierige Erbe Moculescus anzutreten.

Fast vier Jahre lang Nationaltrainer

Heynen redet gern und viel, die deutschen Worte sprudeln nur so aus ihm heraus. Fast vier Jahre lang hatte er das deutsche Nationalteam trainiert und bei der Weltmeisterschaft 2014 zu Bronze geführt. Es war die erste deutsche WM-Medaille nach 44 Jahren. Seinen Abschied von der Auswahl kündigte der dreifache Familienvater im Januar nach der verpassten Olympia-Quali an. Ende September betreute er sie noch einmal erfolgreich in der Qualifikation zur Europameisterschaft. Dann stürzte er sich endgültig in die Arbeit beim VfB.

Beim Deutschen Volleyball-Verband gibt es noch immer keinen Nachfolger für ihn. Heynen hat zusätzlich beim belgischen Verband unterschrieben. "Durch seine Adern fließt kein Blut, sondern lauter kleine Volleybälle. Er lebt Volleyball", hatte der Präsident des Deutschen Volleyball-Verbandes, Thomas Krohne, einmal gesagt.

Beim früheren Champions-League-Sieger hat Heynen ein junges und überwiegend deutsches Team zusammengestellt. Nur vier Spieler aus der vergangenen Saison sind blieben. Dem Coach gefällt seine Mischung aus "netten und zuverlässigen Deutschen und den paar verrückten Ausländern", auch wenn er sich noch nicht ganz sicher ist, was sie leisten kann. "Vielleicht gewinnen wir dieses Jahr nicht, aber dann gewinnen wir im nächsten Jahr. Wir suchen Entwicklungspotenzial."

Lob von Kapitän Simon Tischer

Schnellstmöglich soll die Mannschaft den Berlinern die Favoritenstellung aber wieder abjagen. 13 Mal hat der Rekordmeister den Titel geholt, in den vergangenen fünf Jahren aber nur einmal.

Mit abwechslungsreichen, teils ungewöhnlichen Methoden versucht Heynen seine Spieler zu kitzeln, lässt sie etwa ihre Lebensziele aufschreiben. "Es ist jeden Tag aufs Neue interessant, was er sich einfallen lässt. Er ist sehr innovativ", beschrieb VfB-Kapitän Simon Tischer den neuen Coach.

Heynen selbst erklärt dazu: "Den Spielern sage ich immer, ihr könnt alles über mich sagen, außer dass ich ein Durchschnittstrainer bin." Auf alles, was er als frühere Zuspieler nicht gemocht habe, wolle er als Trainer verzichten, zum Beispiel auf stupides Aufwärmen. "Wir machen immer Spielchen. Ich habe es dumme Spielchen genannt, die Deutschen haben daraus kreative Spielchen gemacht. Damit habe ich mir einen Namen gemacht, weil die Leute denken, ich bin verrückt."

23. Spieltag
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Netzhoppers KW
Netzhoppers KW
Netzhoppers
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TSV Haching München
TSV Haching München
Haching
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Sa, 21.02.
Beendet
WWK Volleys Herrsching
WWK Volleys Herrsching
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SVG Lüneburg
SVG Lüneburg
Lüneburg
3
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25
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Sa, 21.02.
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BERLIN RECYCLING Volleys
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Volley Goats Mitteldeutschland
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So, 22.02.
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25
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MTV Ludwigsburg
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So, 22.02.
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SWD Powervolleys Düren
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Düren
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BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe
BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe
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VC Olympia Berlin
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TSV Haching München
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So, 22.02.
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Mi, 25.02.
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Sa, 07.03.
#MannschaftMannschaftSp.SNSätzeDiff.Pkt.
1BERLIN RECYCLING VolleysBERLIN RECYCLING VolleysBR Volleys2522368:204865
2SVG LüneburgSVG LüneburgLüneburg2422267:224562
3SWD Powervolleys DürenSWD Powervolleys DürenDüren2419567:254258
4VfB FriedrichshafenVfB FriedrichshafenFriedrichshafen2318558:223652
5Helios Grizzlys GiesenHelios Grizzlys GiesenGiesen2416854:361845
6Netzhoppers KWNetzhoppers KWNetzhoppers23121147:39840
7MTV LudwigsburgMTV LudwigsburgLudwigsburg25131243:45-238
8WWK Volleys HerrschingWWK Volleys HerrschingHerrsching25121347:48-137
9FT 1844 FreiburgFT 1844 FreiburgFT Freiburg25131247:49-236
10TSV Haching MünchenTSV Haching MünchenHaching2591639:55-1629
11BADEN VOLLEYS SSC KarlsruheBADEN VOLLEYS SSC KarlsruheKarlsruhe2591636:55-1928
12ASV DachauASV DachauASV Dachau2561936:59-2323
13Volley Goats MitteldeutschlandVolley Goats MitteldeutschlandVolley Goats2561927:66-3918
14SV WarnemündeSV WarnemündeSV Warnemünde2451927:60-3316
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