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Werkself: Einzug in den großen Hunderter-Klub

Zinédine Zidane kurz vor dem wohl berühmtesten Gegentor in der Bayer-Geschichte
Zinédine Zidane kurz vor dem wohl berühmtesten Gegentor in der Bayer-Geschichte
18. Oktober 2016, 12:14
sport.de
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Wenn am Dienstag Tottenham Hotspur in Leverkusen zu Gast ist, bestreitet die Bayer-Elf bereits ihr 100. Spiel in der Königsklasse. Das bedeutet 100 Mal das Erklingen der Champions-League-Hymne, 100 Mal Gänsehaut. Darunter waren auch einige ganz besondere Momente. Grund genug, auf die wichtigsten Spiele und Akteure zurückzublicken.

Von den bisherigen 99 Begegnungen konnte die Werkself 38 Partien gewinnen, bei 40 Niederlagen und 21 Unentschieden. Doch hinter den nackten Zahlen stehen jede Menge Geschichten, Emotionen und Gesichter. Die interessantesten Anekdoten aus beinahe 20 Jahren Königsklasse zusammengefasst:

Der Anfang

Nach einer völlig verkorksten Bundesliga-Saison 1995/96 wurde im Sommer 1996 in Christoph Daum ein Trainer verpflichtet, der bereits mit dem 1.FC Köln, dem VfB Stuttgart oder Beşiktaş Istanbul einige Erfolge als Trainer aufzuweisen hatte. Die Spielweise wurde deutlich offensiver und attraktiver - mit schnellem Erfolg. Am Ende der Spielzeit sprang mit dem Vizemeistertitel auch das Ticket für die internationale Bühne heraus.

Die Premiere der feierlichen Champions-League-Hymne fand damit im September 1997, im Heimspiel gegen den damaligen belgischen Meister Lierse SK statt. "Der Gegner besaß nicht den größten Namen, hat uns das Leben in diesem Spiel aber sehr schwer gemacht", beschreibt Stefan Beinlich das Debüt in der Rückschau auf der Leverkusener Vereinshomepage.

Das Spiel wurde nach einem verwandelten Foulelfmeter durch eben jeden Beinlich mit 1:0 gewonnen, die Premiere war geglückt. Die nachfolgenden Resultate mit drei weiteren Vorrundensiegen und insgesamt 13 Punkten aus sechs Spielen passten ebenfalls, sodass gleich beim ersten Jahr in der Königsklasse die K.o.-Phase erreicht wurde. Hier schied Bayer aber im Viertelfinale gegen den späteren Champion Real Madrid (1:1 und 0:3) aus.

Der Höhepunkt

Die vierte Champions-League-Teilnahme von Bayer in der Saison 2001/02 begann mit der Reise zum Qualifikationsspiel nach Belgrad. Diese überstanden die Rheinländer - wie übrigens alle fünf K.o.-Auftritte der CL-Qualifikation - mit Bravour (0:0 und 3:0), sodass in der Gruppenphase keine geringeren Gegner als der FC Barcelona, Olympique Lyon und Fenerbahçe Istanbul auf die Leverkusener warteten.

Das Heimspiel gegen die Katalanen um die Superstars Xavi, Sergi, Luis Enrique, Cocu und Kluivert wurde am 25. September 2001 mit 2:1 gewonnen. Noch heute sprechen damalige Spieler und Verantwortliche von einer Initialzündung. Torschütze in diesem Spiel war neben Bernd Schneider auch Yildiray Bastürk, der dieses Spiel als "Schlüsselerlebnis" beschrieb: "Wir haben da gemerkt, dass wir mit den ganz Großen nicht nur mithalten, sondern sie auch bezwingen können."

Nach berauschenden Auftritten und dem Weiterkommen gegen Liverpool (1:0 und 4:2) und Manchester United (1:1 und 2:2) im Viertel- bzw. Halbfinale, mussten sich die Leverkusener im einem packenden Finale von Glasgow lediglich dem großen Real Madrid um Luís Figo, Zinédine Zidane und Raúl geschlagen geben. Die Erinnerung an das traumhafte Volley-Tor von Zidane zum 2:1-Endstand ist bei den Bayer-Protagonisten von einst und der gesamten Fangemeinde noch immer tief eingebrannt.

Der Weltfußballer selbst meinte damals über sein Jahrhunderttor: "Ein Tor auf diese Art in der Champions League zu erzielen, passiert dir einmal im Leben, mir passierte es in dieser Nacht im Finale. Dieser Volley war ein großer Moment für mich, da ich die Champions League vorher noch nie gewonnen habe."

Aber vor allem auch das 2:2 in Manchester, bei dem sich Michael Ballack und Oliver Neuville als Torschützen eintragen konnten, gehört für viele noch heute zu den emotionalsten Momenten in der Champions-League-Geschichte von Bayer und sorgte für ein unvergessenes Jahr 2002. Ehrenspielführer Carsten Ramelow erinnert sich: "Den Beifall der ManUnited-Fans nach dem Abpfiff werde ich nie vergessen, das war unfassbar", so der 46-malige deutsche Nationalspieler.

Die Dauerbrenner und Top-Torjäger

Bayer 04 geht in diesem Jahr in die elften CL-Saison und ist gemeinsam mit Borussia Dortmund und hinter den Münchenern (20. Auftritt) die am zweithäufigsten vertretene deutsche Mannschaft in der Königsklasse. In den 99 Spielen zeichneten sich 45 Profis der Werkself für die 155 Tore verantwortlich. Die Rekordspieler lesen sich wie das Who-is-Who der Leverkusener Stars aus den frühen 2000er-Jahren:

  1. Carsten Ramelow (49 Spiele)
  2. Bernd Schneider (46 Spiele)
  3. Boris Živković (39 Spiele)
  4. Oliver Neuville (37 Spiele)
  5. Hans-Jörg Butt (35 Spiele)

Die Liste der erfolgreichsten Torjäger wird von keinem geringeren als "dem Schwatten" Ulf Kirsten angeführt, der mit elf Treffern knapp vor Oliver Neuville (zehn Tore) sowie Michael Ballack und Dimitar Berbatov (beide neun Tore) liegt. Vom aktuellen Kader sind Kirsten vor allem Stefan Kießling und Hakan Çalhanoğlu mit jeweils sieben CL-Toren auf den Fersen. Die nächste Chance, den Abstand zu verkürzen, bekommen beide bereits am Dienstag - im 100. Leverkusener Champions-League-Spiel gegen die Spurs.

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