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Entzaubert! Atlético bleibt Bayerns Kryptonit

Auch Robert Lewandowski verzweifelte gegen Atlético
Auch Robert Lewandowski verzweifelte gegen Atlético
Foto: © getty, Denis Doyle
28. September 2016, 22:38

Bayern München ist gleich beim ersten Härtetest der Ära Carlo Ancelotti durchgefallen und auf der großen Bühne Champions League unsanft auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Der deutsche Rekordmeister unterlag bei Vorjahresfinalist Atlético Madrid nach einer über weite Strecken ernüchternden Vorstellung verdient mit 0:1 (0:1). Im neunten Spiel unter Trainer Ancelotti war es die erste Niederlage.

Damit verpassten die Münchner auch die Revanche für das Aus im Halbfinale der vergangenen Saison gegen die Madrilenen. Yannick Carrasco (35.) bestrafte die vor allem in der Defensivarbeit zu nachlässigen Bayern und fügte ihnen die vierte Pleite in Spanien in Folge zu. Atléticos Topstar Antoine Griezmann (84.) scheiterte mit einem Elfmeter nach einem Foul von Arturo Vidal an Filipe Luis zudem an der Latte.

"Atlético hatte den Killerinstinkt, wir nicht. Das hat uns heute gefehlt. In München haben wir die Chance, gegen sie zu gewinnen", sagte Bayern-Torhüter Manuel Neuer. Der in der Endphase eingewechselte Arjen Robben ergänzte: "Wir waren aggressiv und hatten Chancen. Die musst du in so einem Spiel nutzen. Wir müssen daraus lernen. Es geht weiter."

Auch im Halbfinal-Hinspiel im vergangenen April hatte der FCB 0:1 in Madrid verloren. Für Atlético, das die Gruppe D nun mit zwei Siegen anführt, traf Fernando Torres überdies den Pfosten (22.). In der 39. Minuten vergab Ribéry die Großchance zum schnellen Ausgleich.

Die Bayern-Abwehr hatte immer wieder große Mühe mit dem schnellen Umschaltspiel Atléticos, das mit zwei, drei Pässen das komplette Defensivgefüge der Gäste durcheinanderbrachte. Im Mittelfeld fehlte oft der Zugriff, die Bayern wirkten in den entscheidenden Duellen mitunter nicht entschlossen genug.

So etwa beim 0:1, als Thiagos Grätsche gegen Carrasco zu spät kam und Jérôme Boateng im Niemandsland verteidigte. Dabei hatte sich Ancelotti im Bemühen um Stabilität zunächst gegen Mats Hummels entschieden, der seine Knieblessur zwar überstanden hatte, offenbar aber doch nicht vollends fit war. Boateng und Nebenmann Javi Martínez hatten jedoch große Probleme.

Griezmann, der den Bayern im jüngsten Duell mit seinem Treffer im Rückspiel den K.o. versetzt hatte, und dessen Partner Torres waren quirliger und gefährlicher als auf der anderen Seite Robert Lewandowski. Auch wegen der Klasse dieses Duos hatte Kapitän Philipp Lahm zuvor vom "ersten Gradmesser" für die Ancelotti-Bayern gesprochen.

Frühes Pressing, herausragende Defensive

Und tatsächlich: Atlético setzte die Bayern gleich unter Druck, ganz wie von den 54.000 Fans im Vicente Calderón in einer Choreographie gefordert: "Dale alegría a mi corazón", stand da, schenke meinem Herzen Freude. Die Rotblauen versuchten dies mit ihrem gewohnt intensiven Spielstil, sie pressten früh und verteidigten stark im Kollektiv.

Die Bayern brauchten eine knappe Viertelstunde, ehe sie im Spiel ankamen - das taten sie aber mit Macht. Thomas Müller nahm den Ball nach einem Zauberpass von Thiago volley, doch Torhüter Jan Oblak parierte stark (13.). Müller und Co. hatten jetzt ihre beste Phase und auch mehr Sicherheit am Ball. Doch Atlético kam mit einer Einzelaktion zurück: Carrasco prüfte Manuel Neuer (18.). Kurz darauf war Neuer schon geschlagen, als Torres per Kopf aus kurzer Distanz nur den Pfosten traf (22.). Bei Carrascos Flachschuss zum 0:1 an den den Innenpfosten und ins Tor war Neuer chancenlos.

Die Führung spielte Atlético, der nach Ancelottis Meinung "besten Defensivmannschaft Europas", in die Karten. Die Bayern nutzten die abwartende Haltung der Spanier in der zweiten Halbzeit zu selten zu Chancen. Die beste vergab Lewandowski freistehend per Kopf nach Flanke des eingewechselten Joshua Kimmich (77.).

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