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Köln schießt Schalke in die Krise

Der FC Schalke steckt schon wieder in der Krise
Der FC Schalke steckt schon wieder in der Krise
Foto: © getty, Dean Mouhtaropoulos
21. September 2016, 21:52

Schalke 04 taumelt unter dem neuen Trainer Markus Weinzierl immer tiefer in die Krise. Die Königsblauen verloren beim 1:3 gegen den 1. FC Köln auch ihr viertes Spiel der neuen Bundesliga-Saison und bleiben ohne einen einzigen Punkt Tabellenvorletzter. Dass Klaas-Jan Huntelaar die Schalker Torflaute nach 305 Minuten beendete, war nur ein ganz schwacher Trost.

Nur zwei Minuten nach Huntelaars Führungstor (36.) glich der Japaner Yuyo Osako für die weiter ungeschlagenen Rheinländer aus. Anthony Modeste mit seinem vierten Saisontor (77.) und Simon Zoller (84.) drehten das Spiel. Während Köln mit zehn Punkten aus den ersten vier Spielen oben mitspielt, hinken die runderneuerten Gelsenkirchener den eigenen Ansprüchen weit hinterher.

Der Neuanfang mit der vielversprechenden Kombination aus Trainer Markus Weinzierl und Manager Christian Heidel ist vorerst ein Desaster. "Wir sind sehr enttäuscht, das geht tief. Das müssen wir sacken lassen und dann analysieren, was wir falsch gemacht haben", sagte Schalkes Benedikt Höwedes bei "Sky". "Davon kann sich niemand freimachen."

"Gesehen, dass die Mannschaft unter Druck steht"

"Wir haben ein Spiel verloren, das man nicht verlieren darf", erklärte Weinzierl: "Man hat heute gesehen, dass die Mannschaft unter Druck steht."

Nach dem schlechtesten Saisonstart seit 31 Jahren hatte Weinzierl sein Team auf vier Positionen umgebaut: Rechtsverteidiger Sascha Riether, Sechser Johannes Geis, Flügelspieler Alessandro Schöpf und Ideengeber Max Meyer rückten in die Startelf, die Neuzugänge Benjamin Stambouli und Breel Embolo mussten ebenso raus wie Innenverteidiger Matija Nastasic und der angeschlagene Leon Goretzka (muskuläre Probleme). FC-Coach Peter Stöger ersetzte den verletzten Offensivspieler Leonardo Bittencourt durch Milos Jojic.

Schalke verunsichert

Den Königsblauen war nach drei Bundesligaspielen ohne Punkt und Tor die Verunsicherung anzumerken. Köln stand tief und wartete auf Fehler der Gelsenkirchener, um schnell und direkt auf Torjäger Anthony Modeste zu spielen. So kamen die Gäste zwar öfter in die Nähe des Tores als die Schalker, die kaum einen Weg in den Strafraum fanden. Doch Torszenen bot die erste halbe Stunde nicht.

Beide Abwehrreihen hatten zunächst keine Probleme, den Ball aus der Gefahrenzone zu halten. Auch bei Eckbällen dominierten die Abwehrspieler in den Kopfballduellen. Schalke kombinierte zu langsam und ungenau, um die Kölner Defensive in Verlegenheit zu bringen. Der FC spielte seine Konterchancen nicht konsequent zu Ende.

Köln steht stabil

Erst nachdem Eric Maxim Choupo-Moting Kölns Keeper Timo Horn erstmals geprüft hatte (35.), endete die Nullnummer: Huntelaar traf Sekunden später nach Steilpass von Nabil Bentaleb. Aber Osako glich nach Vorarbeit von Jojic und Modeste postwendend aus.

Schalke erhöhte nach der Pause den Druck, doch die Kölner Abwehr stand sehr stabil. Horn musste nur selten eingreifen. Weinzierl brachte mit dem Ukrainer Jewgeni Konopljanka eine neue Offensivkraft (67.), doch auch der Flügelflitzer tat sich schwer. In der Schlussphase ging dann die gesamte Schalke Mannschaft unterl.

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