Ein schweres Gewitter mit heftigem Dauerregen hat für die Absage der Champions-League-Partie zwischen Manchester City und Borussia Mönchengladbach gesorgt. Das bestätigte die UEFA.
Die Begegnung wird am Mittwoch um 20.45 Uhr deutscher Zeit nachgeholt, wie am späten Dienstagabend bekannt wurde. Das entschied die Europäische Fußball-Union nach einer Besprechung.
"Wir wollen nicht drei Tage hier sein, ohne zu spielen", sagte der Gladbacher Linksverteidiger Oscar Wendt: "Für unsere Fans ist das natürlich bitter. Viele fahren am Mittwochmorgen nach Hause. Aber das Wetter lässt sich eben nicht beeinflussen." Borussias Pressesprecher Markus Aretz meinte: "Wir würden am liebsten am Nachmittag spielen, danach könnten wir dann noch nach Hause fliegen."
Der Platz sei keine Katastrophe gewesen, "aber wenn es wegen der Sicherheit abgesagt wird, dann ist das eben so". In der Kabine hatten sich die Spieler die Wartezeit mit Musik vertrieben. "Es war lang. Jetzt müssen wir zurück ins Hotel und hoffen, am Mittwoch spielen zu können. Wir sind hier, wir wollen spielen", sagte Wendt.
Platzbegehung bringt Gewissheit
Das Aufwärmen der Spieler war am Dienstagabend bereits verkürzt worden, nachdem heftiger Platzregen im Etihad Stadium für Überschwemmungen auf und neben dem Spielfeld gesorgt hatte. Zunächst sollte im Zehn-Minuten-Takt die Lage neu bewertet werden, doch rund 20 Minuten vor Anpfiff entschied Schiedsrichter Björn Kuipers nach einer Begehung des Rasens in Absprache mit der UEFA, dass die Partie unter den widrigen Bedingungen nicht stattfinden könne.
Nur wenige Zuschauer hatten bis zur Absage den Weg ins Stadion gefunden. Gegen 18.30 Uhr Ortszeit (19.30 Uhr MESZ) hatte sich der Himmel über Manchester verdunkelt, und es brach ein heftiges Gewitter los. Die Menschen flüchteten in jeden sich bietenden Unterstand, drängten sich bei Blitz und Donner in Bushaltestellen und unter Werbeschildern. Zum Stadion ließ sich nur noch waten.
Gladbachs Manager Max Eberl sprach zuvor von sintflutartigem Regen. "Alle Jungs hoffen, dass das Spiel stattfindet und nicht abgesagt wird", so der Manager. "So eine Wasserschlacht kann auch ein Vorteil für den Underdog sein". Seine Hoffnungen wurden enttäuscht.
Die Fohlen-Elf verabschiedete sich anschließend gebührend von den mitgereisten Fans.


























