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Traumstart für Stindl: "Stolz und glücklich"

Unverkennbar: Lars Stindl ist Papa geworden
Unverkennbar: Lars Stindl ist Papa geworden
Foto: © imago sportfotodienst
28. August 2016, 12:18

Vater geworden, Geburtstag gefeiert und dann auch noch das Siegtor erzielt: Kapitän Lars Stindl war nach dem "idealen Saisonstart" von Borussia Mönchengladbach völlig ausgelaugt, aber rundum zufrieden.

"Ich bin stolz und überglücklich", sagte Stindl, der sein spätes Siegtor beim 2:1 (1:0) gegen Bayer Leverkusen kurz zuvor mit Daumen im Mund vor der Fankurve gefeiert hatte.

"Das war ein Gruß an meine Frau und die Kleine", sagt Stindl, dessen Frau Tanita im Mai nach Komplikationen während der Schwangerschaft eine gesunde Tochter zu Welt gebracht hatte. Am Freitag hatte Stindl zudem seinen 28. Geburtstag gefeiert, nur Stunden später folgte der entscheidende Treffer - allerdings aus Abseitsposition - gegen Leverkusen in der 85. Minute. "Das waren intensive Wochen", sagte der Matchwinner erleichtert.

Intensive Wochen liegen auch hinter der Borussia. "Vier Spiele, vier Siege - wir sind ideal gestartet. Den Knaller gegen Leverkusen zu gewinnen, tut sehr gut", sagte André Hahn, der vor der Pause die Führung erzielt hatte (45.+1). Trotz des Ausgleichs durch Joel Pohjanpalo (80.) verließ die Borussia wie schon im Pokal in Drochtersen und den Play-offs zur Champions League gegen Bern als Sieger den Platz. Und wieder war die Offensive das Prunkstück.

Luxusproblem für Schubert

"Wir haben Spieler, die können in zwei Sekunden vier Tore machen", sagte Oscar Wendt über das Prunkstück der Borussia, das Hoffnungen auf eine große Saison weckt. Thorgan Hazard, gegen Bern ebenso wie Regisseur Raffael dreifacher Torschütze, wurde beim achten Heimsieg in Folge erst in der 84. Minute eingewechselt und spielte prompt den entscheidenden Pass auf Stindl. Zudem drängen Patrick Herrmann, Ibrahima Traoré und Fabian Johnson in die Startelf.

Trainer André Schubert steht somit vor dem Luxusproblem, immer wieder prominente Namen auf die Bank setzen zu müssen. "Auch ich als Trainer muss das lernen, einen so guten Kader hatten wir in der Breite noch nicht", sagte Schubert. Angesichts der Dreifach-Belastung bis zur Winterpause betonte der Coach aber auch: "Wir spielen künftig quasi alle drei Tage. Jeder Spieler wird gebraucht."

Der Start gelang eindrucksvoll, der Sieg im rassigen Duell zweier Champions-League-Teilnehmer war durchaus verdient. "Gladbach ist für mich ein Geheimfavorit", sagte Ex-Nationalspieler Christoph Metzelder am Sky-Mikrofon. Nur Hahn stapelte trotz seiner sechs Tore aus den letzten fünf Spielen lieber tief. "Wir wollen einen einstelligen Tabellenplatz", sagte der 26-Jährige und musste selbst ein wenig grinsen: "Da ist das Gelächter groß, was?"

"Trinken ein oder zwei Bier auf ihn"

Weniger zum Lachen zumute war derweil Roger Schmidt. Erstmals seit 2012 startete Leverkusen wieder mit einer Niederlage, für den Bayer-Trainer wäre ein Remis das gerechtere Ergebnis gewesen. "Insgesamt bin ich mit dem Auftritt aber zufrieden", sagte der 49-Jährige. Jung-Nationalspieler Jonathan Tah forderte, Bayer müsse nun "eine Schippe drauflegen."

Die Borussia legte indes schon am Abend nach, schließlich musste "Papa" Lars Stindl gebührend gefeiert werden. "Er hatte nicht nur Geburtstag, sondern hat auch das entscheidende Tor gemacht", sagte der bestens aufgelegte Wendt: "Vielleicht trinken wir ein oder zwei Bier auf ihn."

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