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Passlack und Co: Wer schafft den Durchbruch?

Felix Passlack (v.) überzeugte auf Anhieb im Supercup
Felix Passlack (v.) überzeugte auf Anhieb im Supercup
Foto: © getty, Oliver Hardt
24. August 2016, 15:03
sport.de
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In der neuen Saison drängen wieder zahlreiche Jungprofis auf ihre Chance in der Bundesliga. sport.de stellt die vielversprechendsten Talente der Erstligisten vor.

Beim Rekordmeister spielte sich besonders während der US-Tour ein alter Bekannter ins Rampenlicht. Julian Green avancierte in den USA zur personifizierten Torgefahr. Besonders mit einem Dreierpack beim 4:1-Testsieg gegen Inter Mailand, wusste der 21-Jährige zu überzeugen. "Ich will es hier schaffen. Ich weiß, dass das hart ist, aber ich weiß auch, dass es nicht unmöglich ist", sagte Green selbst zu seinen Chancen in der kommenden Spielzeit.

In Dortmund stehen direkt zwei Jungspunde im Fokus. Der immer noch erst 17 Jahre junge Christian Pulisic kam sogar bereits in neun Ligaspielen zum Einsatz. In der neuen Saison droht dem hochgelobten Tempo-Dribbler aber wieder vermehrt eine Reservisten-Rolle. Mit Mario Götze, André Schürrle, Emre Mor und Ousmane Dembélé hat sich die Konkurrenz in der Dortmunder Offensive über den Sommer dramatisch erhöht. Aufsteiger Leipzig lockte bereits mit der Aussicht auf mehr Spielzeit. Sollte der US-Amerikaner den BVB tatsächlich verlassen, käme aber wohl nur ein Leihgeschäft infrage. 

Der zweite Youngster, der schon Bundesligaluft im BVB-Dress schnuppern durfte, hat dagegen eine größere Chance auf mehr Einsatzzeit. Nachwuchs-Juwel Felix Passlack startete im Supercup gegen Bayern München und im DFB-Pokal auf der Außenverteidigerposition von Anfang an. Hans-Joachim Watzke baut sowieso auf die Jugend-Kräfte und traut beiden den"kurzfristigen Durchbruch" zu.

Auch Schalke & Leverkusen bauen auf Nachwuchs

Beim Lokalrivalen Schalke ist Thilo Kehrer das nächste heiße Eisen der Knappenschmiede. Als potentieller Nachfolger von Joel Matip spekuliert der 19-jährige Innenverteidiger unter Neu-Trainer Markus Weinzierl auf sein Bundesliga-Debüt. Dabei könnte ihm seine Vielseitigkeit helfen. In der Vorbereitung kam das Abwehr-Ass auch vermehrt im defensiven Mittelfeld zum Einsatz. 

Dagegen durfte Benjamin Henrichs bereits seinen ersten Titel feiern. Jüngst wurde das Leverkusener Eigengewächs mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold als bester Nachwuchsspieler seines Jahrgangs ausgezeichnet. Auch auf einen Startelf-Einsatz zum Ligaauftakt kann sich der 19-Jährige berechtigte Hoffnungen machen. Bereits im DFB-Pokal setzte Trainer Roger Schmidt 90 Minuten auf Henrichs als Linksverteidiger und attestierte ihm zudem eine "Riesenentwicklung".

Auch Mamadou Doucouré hat mit der französischen U-Auswahl bereits eine Medaille errungen. Bei der U17-EM im vergangenen Jahr führte er die  Équipe Tricolore als Abwehrchef zum Titel. Schnell erwarb der 18-Jährige daher den Ruf als eines der größten Abwehrtalente überhaupt. Ein Riesentalent, das künftig für die Gladbacher Fohlen auflaufen wird. "Wir freuen uns sehr, dass sich Mamadou für Borussia entschieden hat. Es gab viele namhafte Klubs, die ihn verpflichten wollten", verkündete Max Eberl bei der Vorstellung des Spielers nicht ohne Stolz.

Flüchtlingsschicksal sorgt für Schlagzeilen

Einem zweiten großen Hype, dem um die unfassbare Story von Bakery Jatta, folgte hingegen schon erste Ernüchterung. Erst im Sommer 2015 war der Flügelstürmer mit seiner Familie aus Gambia nach Deutschland geflohen. Ein halbes Jahr später überzeugte der 18-Jährige, der nach eigenen Angaben zuvor noch nie in einem Verein gespielt hatte, die HSV-Verantwortlichen von seinem Potential. Der Vertragsunterschrift im Juni folgte schließlich eine riesige mediale Aufmerksamkeit.

Bruno Labbadia trat aber vorsichtig auf die Euphorie-Bremse: "Es ist eine spannende Geschichte, sportlich aber auch ein großes Fragezeichen." Das Pokalspiel kam auf jeden Fall noch zu früh. Jatta fand keine Berücksichtigung für den endgültigen 18-Mann-Kader.

Einen Schritt weiter ist hingegen schon Suat Serdar. Der 19-Jährige spielte in der ersten Pokalrunde beim knappen Sieg über Unterhaching (4:2 i. E.) über die volle Distanz. "Er kann in den nächsten ein, zwei Jahren Stammspieler werden", lobte Trainer Martin Schmidt seinen Mittelfeldspieler, den er im "kicker" als jemanden, "der das Pressing liebt und sich überall reinstürzt" charakterisiert. Solange Danny Latza angeschlagen fehlt, könnte Serdar aktuell weiter eine Option für die Anfangsformation bleiben.

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