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VfB: "Nicht der FC Bayern der 2. Liga"

Tobias Werner ist einer von vielen Neuzugängen beim VfB. Weitere sollen folgen
Tobias Werner ist einer von vielen Neuzugängen beim VfB. Weitere sollen folgen
Foto: © imago sportfotodienst
05. August 2016, 11:46

Nach 39 Jahren ist der VfB Stuttgart erstmals wieder zweitklassig. Der Betriebsunfall soll schnell korrigiert werden. Es sind sich aber alle Beteiligten einig, dass noch einiges dafür passieren muss.

Der Abstiegsfrust ist längst einer Aufbruchstimmung gewichen. Doch vor dem Start sieht sich Topfavorit VfB Stuttgart "ganz sicher nicht als FC Bayern der 2. Liga. Es gibt einen ganzen Kreis von Anwärtern, die in die Bundesliga wollen. Das wird ein langer und harter Weg", sagte Kapitän Christian Gentner vor dem Zweitliga-Auftakt am Montag gegen den FC St. Pauli.

Nach 39 Jahren spielt der VfB erstmals wieder zweitklassig. Die Ansprüche bei den Schwaben sind aber nach wie vor erstklassig, weshalb der Betriebsunfall Abstieg schnellstmöglich korrigiert werden soll und muss. Um die Ziele zu realisieren, wurde der Verein komplett umgekrempelt.

Neuer Coach und neue Spieler

In Jos Luhukay kam für den glücklosen Jürgen Kramny ein neuer, in Sachen Aufstieg sehr erfahrener Trainer. Jan Schindelmeiser ersetzt als Sportvorstand Robin Dutt. Ein geeigneter Kandidat für den zurückgetreten Präsidenten Bernd Wahler wird noch gesucht. Und auch im Abstiegs-Kader gab es etliche Veränderungen.

Noch sehen die Verantwortlichen nach den Abgängen von Filip Kostić (Hamburger SV/14 Millionen Ablöse)), Timo Werner (RB Leipzig/10), Lukas Rupp (1899 Hoffenheim/5), Serey Dié (FC Basel/1,2), Martin Harnik (Hannover 96), Daniel Didavi (VfL Wolfsburg) oder Daniel Schwaab (PSV Eindhoven/alle ablösefrei) aber Nachholbedarf.

Er wolle nicht "die Euphoriebremse" sein, sagte Schindelmeiser zuletzt, "aber im Moment haben wir noch nicht die Mannschaft, der man das Ziel Aufstieg in den Rucksack legen kann". Auch Gentner betonte, "dass der Kader noch Ergänzungen vertragen kann. Bei einigen Dingen sind wir spät dran. Und unsere Mannschaft hat noch nicht die Zusammensetzung, dass wir mal eben durch die 2. Liga marschieren", sagte der VfB-Kapitän dem "Reutlinger General-Anzeiger".

Der Trainer weiß, wie aufsteigen geht

Dennoch werden die Schwaben neben Mitabsteiger Hannover 96 von der Konkurrenz als Topfavorit auf den Aufstieg gehandelt. Wenn der VfB noch gute Spieler dazubekommen würde, sei er "guter Hoffnung", dass das Ziel auch erreicht werden könnte, meinte Luhukay, der mit Gladbach, Augsburg und Hertha BSC bereits der Sprung nach oben gelungen war.

Am Mittwoch nahm Stuttgart deshalb noch Tobias Werner vom FC Augsburg unter Vertrag, dessen Einsatz zum Start wegen eines schweren privaten Schicksalsschlags aber offen ist. Zuvor waren Jean Zimmer (1. FC Kaiserslautern/2,5), Simon Terodde (VfL Bochum/2,5), Anto Grgić (FC Zürich/2,0), Hajime Hosogai (Hertha BSC/700.000), Marcin Kamiński (Lech Posen) und Jens Grahl (TSG Hoffenheim/beide ablösefrei) verpflichtet worden. Zwei weitere Außenbahnspieler sollen noch kommen.

Als Königstransfer gilt Torjäger Terodde, letztjähriger Torschützenkönig der 2. Liga mit 25 Treffern. Er sei "die Verstärkung, die wir uns erhofft haben", sagte Gentner. Zumal Angreifer Daniel Ginczek mit einer Knieverletzung noch länger ausfallen wird.

Die Fans glauben offenbar an den VfB. Trotz des Absturzes konnte die Mitgliederzahl auf über 47.000 gesteigert werden. Zudem setzten die Schwaben 24.500 Dauerkarten ab.

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