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Kundgebungen und Spenden für die Freezers

Die Hamburg Freezers kämpfen um ihre Zukunft. Foto: Daniel Reinhardt
Die Hamburg Freezers kämpfen um ihre Zukunft. Foto: Daniel Reinhardt
Foto: © dpa
22. Mai 2016, 12:25

Das angekündigte Aus der Hamburg Freezers in der DEL hat eine Welle der Solidarität in Gang gesetzt. Kapitän Christoph Schubert kämpft rastlos für eine Zukunft der "Eisschränke".

Die Fans protestieren mit einem Flashmob, die Spendensumme wird immer größer, und Kapitän Christoph Schubert kämpft wie ein Löwe: Einfach aufgeben und sich dem Schicksal fügen - das kommt für die Hamburg Freezers nach dem angekündigten Rückzug des Investors Anschutz Entertainment Group (AEG) nicht in Frage.

Im Radio, per Videobotschaft oder an der Klingel von Milliardär Klaus-Michel Kühne kämpfen Schubert und Co. für die Rettung. Und senden damit ein deutliches Signal an den Investor. "110.000 Euro. WWAAAHHNNSSIINN!!!", twitterte Schubert am Sonntagmittag. Tatsächlich erhöht sich die Summe auf der Crowfunding-Plattform fairplaid ("Rettet die Freezers") permanent, doch das Zeitfenster für eine Rettung bleibt enorm klein.

Schon am Dienstag entscheidet sich, ob ob die Freezers eine Zukunft in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben. Bis dahin muss die rund 800.000 Euro teure Lizenz beantragt werden, für die Klub-Besitzer AEG nicht mehr in die Unternehmenskasse greifen will. Trotz des durchaus beachtlichen Zuschauerschnitts (9022 Fans pro Spiel) in einer sportlich enttäuschenden Saison sehen die Amerikaner keine lukrative Perspektive in der Hansestadt und wollen künftig nur noch die Eisbären Berlin in Deutschland betreiben.

Am vergangenen Mittwoch hatte die AEG die Entscheidung verkündet und damit die DEL und die Mitarbeiter des Klubs aus Hamburg eiskalt erwischt. "Ratlosigkeit, Trauer, Wut. Es war für alle ein Schock", sagte Schubert dem NDR. Umso entschlossener kämpfen die Norddeutschen nun - und die Resonanz ist groß. 1500 Fans versammelten sich am Samstag vor der Hamburger Arena unter dem Motto "Freezers geben niemals auf", die (Sport-)Prominenz der Stadt appelliert zudem hartnäckig an mögliche Geldgeber.

Das Aus der Freezers "wäre ein riesengroßer Verlust für den Hamburger Sport", schrieb Fußball-Profi Pierre-Michel Lasogga vom HSV in den sozialen Medien. "Das haben weder die Angestellten noch der Sport in Hamburg verdient", sagte Hockey-Olympiasieger Moritz Fürste. Der 31-Jährige hilft Schubert mit seinem Netzwerk und hofft wie die Eishockey-Profis darauf, rund zwei Millionen Euro generieren zu können. Dann könnte die AEG möglicherweise von einem sofortigen Rückzug absehen.

Also wird Schubert bis Dienstag weiter von Termin zu Termin marschieren und für seinen Herzensklub werben. Auch mit Karl Gernandt, dem HSV-Aufsichtsratschef und Intimus von Fußball-Investor Kühne, hat er laut Informationen der Hamburger Morgenpost schon gesprochen. Aufgeben ist für den 34-Jährigen keine Option: "Wir haben eine einprozentige Chance, und die Hoffnung stirbt zuletzt."

Bremerhaven 2:0 Nürnberg
Fischtown Pinguins
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Bremerhaven
4
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1
2
Nürnberg Ice Tigers
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Nürnberg
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19:30
Di, 17.03.
Beendet
Nürnberg Ice Tigers
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Nürnberg
2
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1
Fischtown Pinguins
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Bremerhaven
3
2
1
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19:30
Fr, 20.03.
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Wolfsburg 1:1 Schwenni.
Grizzlys Wolfsburg
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Wolfsburg
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Schwenninger Wild Wings
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Schwenni.
1
1
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19:30
Mi, 18.03.
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Schwenninger Wild Wings
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5
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3
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Grizzlys Wolfsburg
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Wolfsburg
1
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19:00
Fr, 20.03.
Beendet
Grizzlys Wolfsburg
Grizzlys Wolfsburg
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1Fischtown PinguinsRoss Mauermann02
Grizzlys WolfsburgLuis Schinko02
Fischtown PinguinsC.J. Smith02
4Fischtown PinguinsPhillip Bruggisser01
Nürnberg Ice TigersSamuel Dove-McFalls01