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Hamburg verliert und bleibt erstklassig

Ivo Iličević (r.) setzt sich mit Tempo gegen Christian Träsch durch
Ivo Iličević (r.) setzt sich mit Tempo gegen Christian Träsch durch
Foto: © getty, Stuart Franklin
07. Mai 2016, 17:21

Kein drittes Relegations-Drama in Serie, der Klassenerhalt endgültig unter Dach und Fach: Der Hamburger SV kann trotz einer Heimpleite gegen den VfL Wolfsburg für die kommende Bundesliga-Spielzeit planen. Das Team von Trainer Bruno Labbadia ist von den Kellerteams nicht mehr einzuholen.

Auch der VfL behob letzte leise Zweifel. Der Treffer von Luis Gustavo (73.) reichte dem VfL zudem, um seinen Sinkflug nach vier Pflichtspiel-Niederlagen in Serie zu stoppen. Trotz einer enttäuschenden Saison ohne Europacup-Qualifikation verteidigten die Wölfe immerhin ihren Status als Nummer eins im Norden.

Nach einer Reihe schwacher Auftritte in den Vorwochen hatte sich der VfL Wolfsburg im Trainingslager in Grassau auf das Duell im Volksparkstadion vorbereitet. Hecking setzte ein Zeichen und schickte anstelle des langjährigen Stammkeepers Diego Benaglio dessen Kontrahenten Koen Casteels auf den Rasen.

Hamburg drängt ohne Durchschlagskraft

Die Anfangsviertelstunde gehörte dem HSV, der im Zentrum mit Lewis Holtby und Gojko Kačar bissiger wirkte. Der VfL verhielt sich zu passiv in seiner defensiven Grundausrichtung, kleinere Torchancen wie beim Kopfball von Michael Gregoritsch (12.) waren die Folge.

Wolfsburg, mit Youngster Paul Seguin im defensiven Mittelfeld neben Luis Gustavo, brachte offensiv zunächst gar nichts zustande. Erst nach einer knappen halben Stunde hatten sich die Gäste etwas eingegroovt. Gefährlich wurde es erstmals, als Max Kruse nach scharfer Hereingabe nur knapp am Ball vorbeirutschte (29.).

Wolfsburg macht nach der Pause mehr

Insgesamt blieb es bis zum Halbzeitpfiff ein enttäuschendes Spiel für die Zuschauer. Nur noch Wolfsburgs Abwehrchef Naldo sorgte mit einem abgefälschten Freistoß für etwas Aufregung (44.). Kurz nach Wiederanpfiff forderte Weltmeister André Schürrle einen Elfmeter, doch Schiedsrichter Benjamin Brand (Bamberg) ließ korrekterweise weiterspielen.

Die Wölfe waren nun das aktivere Team, ohne mit letzter Entschlossenheit auf den Sieg zu drängen. HSV-Trainer Labbadia reagierte und brachte Ivica Olić. Der Publikumsliebling belebte die Offensive und führte sich sogleich mit einem gefährlichen Schuss ans Außennetz ein (67.).

Beim HSV gehörten Emir Spahić und Lewis Holtby zu den bemühten Akteuren. Beim VfL zeigten Gustavo und Naldo ordentliche Leistungen.

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