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Bayern wackelt sich mit Remis ins Halbfinale

Der FC Bayern steht erneut im Halbfinale der Champions League
Der FC Bayern steht erneut im Halbfinale der Champions League
Foto: © getty, Alexander Hassenstein
13. April 2016, 22:45

Bayern München hat sich nach einer äußerst wackligen Vorstellung im Hexenkessel von Lissabon zum fünften Mal nacheinander ins Halbfinale der Champions League gezittert und darf weiter vom Triple träumen. Im Estádio da Luz erkämpften sich die Bayern ein 2:2 (1:1) im Viertelfinal-Rückspiel bei Benfica Lissabon.

Die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola trennen damit nur noch zwei Schritte vom großen Finale in Mailand. Dort gelang 2001 der vierte von inzwischen fünf Siegen in der Königsklasse. Doch wenn am 28. Mai Titel Nummer sechs folgen soll, brauchen die Münchner eine gehörige Leistungssteigerung. Die Halbfinalspiele steigen am 26./27. April und 3./4. Mai, Bayerns Gegner wird bei der Auslosung am Freitag ermittelt.

Nach dem Führungstreffer Benficas durch Raúl Jiménez (27.) schienen die Bayern kurz zu taumeln, doch der überragenden "Krieger" Arturo Vidal (38.) sorgte mit einem fulminanten Schuss mit dem Spann für den Ausgleich. Thomas Müller (52.) ließ die etwa 4000 mitgereisten Bayern-Fans in der portugiesischen Hauptstadt jubeln, ehe ein herrlicher Freistoß von Anderson Talisca (76.) noch einmal vor Spannung sorgte.

Letztlich reichte das 1:0 aus dem Hinspiel vor einer Woche aber zum Weiterkommen. Guardiola steht damit in seiner siebten Saison als Trainer in der Königsklasse auch zum siebten Mal im Halbfinale - in den vergangenen zwei Jahren war dort mit den Bayern aber jeweils Endstation.

Ohne Lewandowski in der Startelf

Vor dem Spiel kreiste Benfica-Adler Vitória (dt. Sieg) über dem Estádio da Luz, und 63.235 heißblütige Portugiesen verwandelten das feuerrote Rund darauf in das versprochene "Inferno". Doch die Bayern, die überraschend ohne den gelb vorbelasteten Topstürmer Robert Lewandowski, der Medienberichten zufolge in einen leichten Verkehrsunfall verwickelt gewesen sein soll, begannen, bewahrten in der aufgeheizten Atmosphäre zunächst kühlen Kopf.

Trainer Guardiola setzte auf defensive Stabilität. In seinem 4-1-4-1-System fehlte im Vergleich zum Hinspiel neben Lewandowski auch Juan Bernat. Dafür begannen Javi Martínez im Abwehrzentrum und "Sechser" Xabi Alonso, der das Spiel mit seinen Präzisionspässen immer wieder zu verlagern suchte.

Die erste brenzlige Situation hatten die Bayern schon in der 3. Minute zu überstehen, als Eliseus Freistoß am Tor vorbeistrich. Angeführt vom starken Kapitän Philipp Lahm, der mit seinem 103. Spiel in der Königsklasse den deutschen Rekord von Oliver Kahn einstellte, übernahmen sie bald die Ballkontrolle. Doch wie zuletzt so oft fehlten dem Offensivspiel Präzision und Effektivität. Guardiolas Plan sah vor, über die Außen Douglas Costa und Franck Ribéry Stürmer Thomas Müller zu suchen. Das klappte erstmals, als Costa Platz für Lahm machte, Müller dessen Flanke aber neben das Tor setzte (19.).

Neuer patzt

Benfica tat sich ohne den gesperrten Toptorjäger Jonas und den verletzten Regisseur Nicolas Gaitán schwer. Meist ging der Ball schon im Aufbau verloren, wo die Bayern aggressiv störten. Auch bei langen Bällen auf den großen Angreifer Jiménez waren Martínez und Co. da - bis sich Neuer verschätzte. Der Torwart segelte am Ball vorbei, Jiménez setzte sich gegen David Alaba und Martínez durch und köpfte zur Führung ein.

Kurz darauf bügelte Neuer seinen Fehler wieder aus, als er die Bayern gegen Jiménez vor dem 0:2 bewahrte (30.). Vidal nutzte dann einen Abpraller zum 1:1 und hatte kurz vor dem Halbzeitpfiff sogar die Chance zum 2:1 (45.).

Bayern dreht die Partie, Benfica antwortet per Freistoß

In der zweiten Halbzeit erhöhten die Bayern den Druck, Müllers Treffer im Anschluss an einen Eckstoß von Alonso wirkte wie ein Befreiungsschlag. Während Benfica zwar bemüht, aber insgesamt viel zu harmlos wirkte, fanden die Münchner mehr und mehr ins Spiel. Costa (60.) hätte auf 3:1 erhöhen können, traf aber nur den Pfosten.

In der Schlussphase hatte Martínez viel Glück, dass Schiedsrichter Björn Kuipers ein heftiges Einsteigen des Spaniers kurz vor der Strafraumgrenze nur mit Gelb ahndete (74.) - Rot wäre die richtige Wahl gewesen. Talisca versenkte den fälligen Freistoß sehenswert im Winkel und sorgte nochmals für Hochspannung. Kurz vor dem Ende hätte Talisca nach einem weiteren Martinez-Foul fast zum 3:2 getroffen.

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