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BVB-Sieg wird zur Nebensache

Shinji Kagawa (M.) erzielte das 2:0 gegen Mainz 05
Shinji Kagawa (M.) erzielte das 2:0 gegen Mainz 05
Foto: © getty, Sascha Steinbach
13. März 2016, 19:11

Auch ohne großen Glanz hat Borussia Dortmund den Fünf-Punkte-Abstand zum Spitzenreiter aus München gewahrt. Nach dem Tod eines Fans auf der Südtribüne war der Sieg gegen Mainz 05 am Ende nur Nebensache.

Mit einem 2:0 (1:0)-Arbeitssieg über Bayern-Schreck FSV Mainz 05 setzte das in der Rückrunde weiterhin ungeschlagene Team von Trainer Thomas Tuchel seinen Höhenflug in der Bundesliga fort. Vor 81 000 Zuschauern im Signal Iduna Park sorgten die Torschützen Marco Reus (30. Minute) und Shinji Kagawa (73.) für einen verdienten Sieg der Borussia, die es im Gegensatz zum Hochgeschwindigkeitsfußball gegen die Bayern (0:0) und Tottenham Hotspur (3:0) diesmal aber gemächlicher angehen ließ. Mainz bleibt nach dem 26. Spieltag Tabellen-Fünfter.

Für die Schwarz-Gelben ging das kräftezehrende Programm am Ende der fünften von bald sechs Englischen Wochen schonungslos weiter. Dennoch blieb Tuchel seiner Tradition treu und verteilte die Belastung auf seinen gesamten Kader. Im Vergleich zum 3:0 über die Spurs veränderte der ehemalige Mainzer Coach seine Elf auf vier Postionen: Neu ins Team rückten Torhüter Roman Bürki und Nuri Sahin, der Japaner Shiinji Kagawa bekam eine neue Bewährungschance. Nach dreiwöchiger Verletzungspause war auch Innenverteidiger Sokratis wieder dabei. Mainz-Trainer Martin Schmidt brachte Daniel Brosinski für den rot-gesperrten Giulio Donati.

Reus macht den Unterschied

Nach den kraftraubenden Partien gegen München und Tottenham ließen es die Dortmunder diesmal etwas gelassener angehen. Sie erspielten sich zwar ein Plus beim Ballbesitz, aber zunächst keine Torchancen. Der langsame Spielaufbau stellte die Mainzer Viererkette vor keine großen Probleme. Und so brauchte der BVB ungewöhnlich lange 23 Minuten bis zur ersten Torchance. Doch der Schuss von Marcel Schmelzer aus 18 Metern war kein Problem für den Mainzer Schlussmann Loris Karius, der sich mehrfach auszeichnen konnte. Innerhalb von 60 Sekunden rettete der Keeper gleich dreimal gegen Top-Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang (51./52.). Auch danach gingen Aubameyang, Reus und Henrich Mchitarjan fahrlässig mit hochkarätigen Chancen um.

Die zunächst zurückhaltende Gangart der Borussia ermunterte die Gäste vor der Pause zu eigenen Offensivbemühungen. Viel mehr als ein beherzter Schuss von Stefan Bell (25.) sprang aber nicht heraus. Und dann kam Reus, der schon gegen Tottenham zwei Tore erzielt hatte: Bereits zum neunten Mal traf der Nationalspieler in dieser Saison in einem Pflichtspiel zum 1:0. Nach sehenswertem Zuspiel von Gonazalo Castro markierte er mit einem Flachschuss seinen zehnten Saisontreffer. Und die Dortmunter wurden nach der Führung munterer.

Favoritenschreck Mainz hatte neben Rekordmeister FC Bayern auch schon Mönchengladbach, Leverkusen und Schalke geschlagen. Doch in Dortmund konnten die Rheinhessen noch nie gewinnen - den letzten Punkt nahm der FSV beim 1:1 vor fünf Jahren mit.

Todesfall überschattet Partie

Überschattet wurde die Partie von einem Todesfall auf der Südtribüne. Wie BVB-Sprecher Sascha Fligge bestätigte, erlitten zwei Besucher im Signal Iduna Park Herzinfarkte und mussten reanimiert werden. Eine Person überlebte den Infarkt nicht, die andere wurde ins Krankenhaus eingeliefert und war zunächst in einem stabilen Zustand. Als sich die schlimmen Nachrichten herumsprachen, herrschte gespenstische Stille auf den Rängen. Kurz vor dem Abpfiff erhoben sich alle Zuschauer von ihren Sitzen und stimmten die Kulthymne an: "You'll never walk alone..."

"Wir Spieler haben zunächst gar nichts davon mitbekommen und waren wegen der Stille im Stadion irritiert", sagte BVB-Nationalspieler Marco Reus bei "Sky": "Direkt nach dem Spiel ist der Trainer auf uns zugekommen und hat uns aufgeklärt. Da rückt das Spiel natürlich in den Hintergrund. Kompliment an die Zuschauer, wie sie reagiert haben."

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