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DEL-Finish: Hochspannung vor den Playoffs

Die Deutsche Eishockey-Liga verspricht zum Saison-Endspurt viel Spannung
Die Deutsche Eishockey-Liga verspricht zum Saison-Endspurt viel Spannung
Foto: © imago, imago sportfotodienst
18. Februar 2016, 15:04

Trainerwechsel, neue Spieler, Kampfansagen: Die Klubs der Deutschen Eishockey-Liga rüsten sich für den spannendsten Vorrunden-Endspurt seit langem.

Wenn die DEL am Freitag nach der Spielpause den Endspurt der letzten acht Vorrunden-Spieltage einläutet, hat noch kein einziges Team die Playoff-Teilnahme sicher. Zwölf von 14 Klubs kämpfen noch um die Titel-Chance.

Vor allem für Champion Adler Mannheim steht viel auf dem Spiel. "Wir stehen unterm Playoff-Strich, dies kann möglicherweise sogar bedeuten, dass wir nicht einmal die Pre-Playoffs erreichen. Mit unserer Mannschaft ist das ein absolutes Unding", schimpfte Adler-Geschäftsführer Daniel Hopp vor dem Derby am Freitag in Schwenningen und wechselte in der Pause kurzerhand den Trainer: Der ungeliebte Greg Ireland musste gehen.

Adler "ein Schatten ihrer selbst"

Mit dem bisherigen Assistenten Craig Woodcroft will der Meister nun noch einmal angreifen und die Chance auf die Titelverteidigung wahren. Auf Platz sechs, der zur Viertelfinal-Teilnahme sicher reichen würde, haben die Adler bereits sieben Zähler Rückstand. Damit müsste Mannheim zunächst in die Pre-Playoffs (Platz 7-10). "Die Mannschaft ist im Vergleich zum vergangenen Jahr ein Schatten ihrer selbst", klagte Hopp.

Ähnliches droht Vize-Meister Ingolstadt (11./61 Punkte), Ex-Champion Köln (9./62) und den Hamburg Freezers (10./62). Die Außenseiter Straubing (8./63) und Augsburg (12./61) könnten die Saison zweier DEL-Schwergewichte früher als erwartet beenden.

Krupp plant für alle Eventualitäten

Selbst Tabellenführer Eisbären Berlin (80 Punkte) will vor dem Gastspiel am Freitag beim Sechsten Wolfsburg noch nicht für das Playoff-Viertelfinale planen. "Wir müssen auch auf die Pre-Playoffs vorbereitet sein", sagte Eisbären-Coach Uwe Krupp. Angesichts von 14 Zählern Vorsprung auf Rang sieben klingt dies freilich ein wenig albern, auch wenn der widererstarkte Ex-Meister nur noch drei Heimspiele in der Vorrunde hat. Mit der Verpflichtung des NHL-erfahrenen slowakischen Nationalverteidigers Milan Jurcina für den Schlussspurt setzte Berlin noch einmal ein deutliches Zeichen.

Nur knapp dahinter drängen sich die Düsseldorfer EG (79), der EHC München (78) und die Iserlohn Roosters (76). Vor allem für die hoch ambitionierten Münchner ging es zuletzt deutlich aufwärts. "Den ersten Platz holen wir uns schon noch", tönte Neuzugang Konrad Abeltshauser bereits vor dem Duell gegen den Fünften Nürnberg (74).

DEG avanciert zum Geheimtipp

Allerdings kassierte der EHC vor der Pause eine 1:2-Heimniederlage gegen die DEG, die trotz der angespannten Personalsituation allen Problemen trotzt und die von vielen Experten als Überraschungs-Saison abgetane vergangene Spielzeit erneut bestätigt. Längst ist der achtmalige Meister und Vorjahres-Halbfinalist mehr als ein Geheimtipp auf den Titel. "Wir haben gesagt: Egal, in welcher Form wir in die Playoffs kommen, danach kannst du träumen. Und mehr gibt es dazu nicht zu sagen", sagte Coach Christof Kreutzer der "Westdeutschen Zeitung".

Sein Bruder Daniel steht derweil vor einem Meilenstein. Noch drei Punkte fehlen dem DEG-Kapitän, um erfolgreichster Scorer der DEL-Geschichte zu werden. "Das ist schon etwas Besonderes. Und wenn ich das geschafft habe, nimmt mir das auch so schnell keiner mehr", sagte Kreutzer, der aktuell bei 783 Punkten in seiner Karriere steht.

44. Spieltag
  • Spielplan
  • Tabelle
Kölner Haie
Kölner Haie
Kölner Haie
1
0
1
0
Löwen Frankfurt
Löwen Frankfurt
Frankfurt
4
0
0
4
19:30
Di, 27.01.
Beendet
Augsburger Panther
Augsburger Panther
Augsburg
2
0
1
1
Eisbären Berlin
Eisbären Berlin
Berlin
1
1
0
0
19:30
Di, 27.01.
Beendet
Fischtown Pinguins
Fischtown Pinguins
Bremerhaven
2
0
1
1
0
Grizzlys Wolfsburg
Grizzlys Wolfsburg
Wolfsburg
3
0
1
1
1
19:30
Di, 27.01.
n.V.
Beendet
ERC Ingolstadt
ERC Ingolstadt
Ingolstadt
4
0
3
1
Dresdner Eislöwen
Dresdner Eislöwen
Dresden
1
1
0
0
19:30
Di, 27.01.
Beendet
Iserlohn Roosters
Iserlohn Roosters
Iserlohn
1
0
1
0
Adler Mannheim
Adler Mannheim
Mannheim
2
1
0
1
19:30
Di, 27.01.
Beendet
Straubing Tigers
Straubing Tigers
Straubing
3
1
1
1
Nürnberg Ice Tigers
Nürnberg Ice Tigers
Nürnberg
1
0
0
1
19:30
Di, 27.01.
Beendet
Schwenninger Wild Wings
Schwenninger Wild Wings
Schwenni.
3
0
2
1
EHC München
EHC München
München
1
1
0
0
19:30
Di, 27.01.
Beendet
#MannschaftMannschaftSp.SOTPENOTPEToreDiff.Pkt.
1Kölner HaieKölner HaieKölner Haie443103811168:11256101
2Adler MannheimAdler MannheimMannheim4426131121156:1045289
3ERC IngolstadtERC IngolstadtIngolstadt4425321400176:1225485
4EHC MünchenEHC MünchenMünchen4425211312149:1113884
5Straubing TigersStraubing TigersStraubing4426111510153:1233083
6Fischtown PinguinsFischtown PinguinsBremerhaven4420311811137:136170
7Eisbären BerlinEisbären BerlinBerlin4417421722143:140367
8Grizzlys WolfsburgGrizzlys WolfsburgWolfsburg4418201833132:123964
9Nürnberg Ice TigersNürnberg Ice TigersNürnberg4417202113138:147-959
10Schwenninger Wild WingsSchwenninger Wild WingsSchwenni.4416032230122:135-1357
11Augsburger PantherAugsburger PantherAugsburg4412321953124:154-3054
12Iserlohn RoostersIserlohn RoostersIserlohn4411322512106:140-3446
13Löwen FrankfurtLöwen FrankfurtFrankfurt4411202623106:169-6342
14Dresdner EislöwenDresdner EislöwenDresden44511334086:180-9423
  • Playoffs
  • Pre-Playoffs
  • Abstieg
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Torjäger 2025/2026

#NamePenaltyTore
1Eisbären BerlinLiam Kirk030
2ERC IngolstadtRiley Barber026
Kölner HaiePatrick Russell026
4Nürnberg Ice TigersSamuel Dove-McFalls022
5Straubing TigersNick Halloran020