Am Sonntagabend hat der FC Schalke 04 in der Fußball-Bundesliga einen Rückschlag kassiert. Trotz langer Überzahl verlor der Aufsteiger das Auswärtsspiel beim neuen Tabellenführer SC Freiburg mit 1:2 (1:1). In der Folge übten zwei Knappen-Legenden Kritik.
Im Breisgau hatte Schalke im Grunde kein schlechtes Spiel gezeigt und dem Überraschungsteam von Julian Schuster einen leidenschaftlichen Fight geboten. Als Freiburgs Yuito Suzuki nach 64 Minuten mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde, waren die Königsblauen beim Stand von 1:1 sogar ein Mann mehr.
Doch dann wollten die Gäste zu viel, wofür Trainer Miron Muslic später die volle Verantwortung übernahm, und kassierten das entscheidende 1:2 durch Joker Keisuke Goto (85.).
Eine vermeidbare Pleite, die noch wehtun könnte, finden die beiden S04-Legenden Klaus Fischer und Rüdiger Abramczik. Im "Fussball Legenden Talk" redeten die Urgesteine Klartext.
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"Eine Niederlage, die unnötig war, das muss man einfach so sehen", analysierte Fischer nach dem Schalker Dämpfer am 5. Spieltag. Es war das erste Mal seit dem Auftaktmatch in Augsburg, dass Kenan Karaman und Co. als Verlierer vom Platz gegangen sind.
"Riesenproblem" beim FC Schalke 04
Er sei "ein bisschen enttäuscht" von der Abwehr, legte Fischer nach. Man habe bei den Gegentoren schlichtweg "nicht gut gestanden" und trotz Überzahl "nicht energisch genug dagegengehalten".
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Ähnlich äußerte sich Abramczik. "Man hätte was holen müssen, wenn man mit einem Mann mehr spielt", betonte der 70-Jährige. Schon dem 0:1 sei ein "blöder Fehler" vorausgegangen.
Sorgen bereitet ihm auch die anhaltende Flaute der Stürmer. "Wir haben ein Riesenproblem vorne. Wir machen keine Tore", legte Abramczik den Finger in die Wunde.
In der Tat wartet S04 noch auf den ersten Treffer eines Angreifers. Kenan Karaman, Moussa Sylla, Edin Dzeko und Junior Adamu stehen allesamt noch bei null Erfolgen. "Ich habe vorne keinen gesehen. Auf Dauer funktioniert das in einer Mannschaft nicht", warnte Abramczik.
Am kommenden Wochenende gastiert Mainz 05 in der Veltins-Arena.






























