Suche Heute Live
Tennis
Artikel teilen

Tennis

Rückkehr 2026 "keineswegs sicher"

Tennis-Legende deutet Sinner-Super-GAU an

Jannik Sinner ist seit Juli zum Zuschauen verdammt
Jannik Sinner ist seit Juli zum Zuschauen verdammt
Foto: © IMAGO/DeFodi.de
06. Oktober 2026, 07:50
sport.de
sport.de

Jannik Sinner blickt auf ein Tennis-Jahr der Superlative. Der Italiener gewann 44 seiner 47 Matches und gewann bislang sechs Titel, darunter seinen fünften Grand-Slam-Triumph, den er im Juli in Wimbledon mit einem Finalsieg gegen Alexander Zverev perfekt machte. Dumm nur, dass besagtes Endspiel auch der bis dato letzte Auftritt des Weltranglistenersten auf der Tour geblieben ist. Seitdem setzen Sinner hartnäckige Knieprobleme zu - nun scheint sogar der Super-GAU möglich.

Die Absage seines Starts beim anstehenden Masters in Shanghai war der letzte Rückschlag, den Jannik Sinner verkünden musste. 

"Leider werde ich dieses Jahr nicht wie erhofft beim Shanghai Masters spielen können", schrieb der Südtiroler: "Ich habe es immer sehr genossen, vor den Fans in Shanghai zu spielen, und es tut mir wirklich leid, dass ich nächste Woche nicht dabei sein kann", schrieb der Italiener vor wenigen Tagen in den Sozialen Medien und kurbelte damit die Spekulationen um seine Gesundheit an.

Was dem 25-Jährigen so sehr zusetzt, wurde von seinem Lager bislang nicht konkret nach außen kommuniziert, auch mit der Verkündung angestrebter Comeback-Daten hält man sich zurück. Ein Umstand, den eine italienische Tennis-Ikone versteht, der die Gerüchte aber weiter anheizt.

"Ich hoffe, er kann bei den ATP Finals in Turin wieder spielen, aber ..."

"Es ist normal, dass niemand genau weiß, was mit ihm los ist. Er kann ja schließlich seine Krankenakten nicht offenlegen", stellt Adriano Panatta im Gespräch mit "La Domenica Sportiva" klar. "Soweit ich weiß, versuchen sie, das Problem zu lösen, aber es ist sehr kompliziert", deutet der French-Open-Sieger von 1976 zudem an, dass Sinners Auszeit noch andauern könnte.

Damit aber nicht genug: Panetta deutet sogar an, dass Sinner in diesem Tennis-Jahr vielleicht gar nicht oder kaum noch spielen wird. 

"Ich hoffe, er kann bei den ATP Finals in Turin wieder spielen, aber das ist keineswegs sicher", so der 76-Jährige. Die Finals steigen als letztes großes Highlight vom 15. bis zum 22. November. Sollte Sinner bis dahin und in Turin nicht spielen können, wird er auch die Führung im ATP-Ranking an Alexander Zverev verlieren. 

Newsticker

Alle News anzeigen