Mehr als 20 Jahre ist es her, da gelang dem Hamburger Sportverein mit der Verpflichtung von Rafael van der Vaart ein großer Transfer-Coup. Der Niederländer reifte beim HSV zum Superstar, bereut seinen Wechsel an die Elbe aber im Nachhinein.
Gemeint hat der 43-Jährige damit allerdings sein zweites Engagement bei den Hamburgern. Nachdem er von 2005 bis 2008 bei den Nordlichtern spielte, kehrte er nach Zwischenstationen in Madrid und Tottenham zurück zum HSV.
"Ich glaube, dass es nicht clever war, zum HSV zurückzugehen. Bei Tottenham war ich top, top, top. Ich wollte dem HSV helfen und dachte: Es kann nicht sein, dass sie runtergehen. Mein Herz hat für den HSV geschlagen, aber sportlich war es keine gute Entscheidung", konstatierte van der Vaart im "Bild"-Podcast "Phrasenmäher".
Dem ersten Jahr nach seiner Rückkehr gab er zwar noch die Schulnote eins, später ging es für ihn und die Hamburger jedoch bergab. "Das erste Jahr war gut. Die Mannschaft steckte unten, war qualitätlos aus meiner Sicht zum Start. Das haben wir dann richtig nach vorn gebracht. Mit Jungs wie Adler, Diekmeier, Jansen. Das zweite halbe Jahr war auch gut, aber die letzten 1,5 Jahre schwierig. Fast abzusteigen als Kapitän mit so einem Verein – da muss ich mir eine Note 6 geben", so der Niederländer.
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Van der Vaart träumt von HSV-Treffer seines Sohnes
Die Verbundenheit zum Hamburger SV bleibt dennoch riesig. Das wird auch dadurch deutlich, dass es der Traum des 43-Jährigen ist, dass "mein Sohn Damian (spielt bei Ajax Amsterdam II) ein Tor für den HSV im Volkspark schießt – und dann singt Lotto King Karl noch mal 'Hamburg, meine Perle'. Wenn ich etwas beim HSV zu sagen hätte, würde ich ihn sofort zurückholen als Stadionsprecher", so der Linksfuß.
2015 hatte van der Vaart seinen Herzensklub ein zweites Mal verlassen, damals nach Sevilla. Bei Betis wurde er jedoch nie glücklich. "Die Vorbereitung war noch gut, aber dann habe ich mich am Sprunggelenk verletzt und danach wurde es nicht mehr gut", erinnerte er sich.






























