Unmittelbar vor der Länderspielpause gab der Hamburger SV nach einem schwachen Saisonstart endlich ein Lebenszeichen von sich. Doch jetzt droht dem HSV wohl Ungemach.
Sorgen bereitet den Rothosen ausgerechnet Top-Scorer Albert Grönbaek.
Der Däne, der an vier der bislang vom HSV erzielten Pflichtspieltreffer 2026/2027 beteiligt war, wurde am Donnerstag bei der 2:3-Niederlage seiner Landesauswahl in Norwegen zwar erst in der 82. Minute eingewechselt. Kurze Zeit später musste der 25-Jährige das Feld dann aber schon wieder angeschlagen verlassen, mit dick bandagiertem Oberschenkel.
"Er ist verletzt und verlässt das Trainingslager", bestätigte Dänemarks Nationalcoach Brian Riemer im Anschluss.
Der "kicker" berichtet, Grönbaek werde nun zeitnah in Hamburg zurückerwartet. Dann stünden eingehende Untersuchungen durch die medizinische Abteilung des HSV an.
Besonders bitter: Grönbaek hatte sich schon im Januar nach seinem Leih-Wechsel von Stade Rennes in die Hansestadt eine Muskelverletzung zugezogen und war wochenlang ausgefallen. Danach bewies er aber recht schnell seine Klasse. 4,7 Millionen Euro überwies der HSV in der zurückliegenden Transferperiode für die feste Verpflichtung des vielseitig einsetzbaren Rechtsfußes nach Rennes.
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Jetzt droht ihm und dem HSV der nächste Rückschlag.
HSV bricht endlich den Bann
Dabei hatten die Hamburger direkt vor dem internationalen Break endlich den Bann gebrochen, und nach zuvor drei punkt- und torlosen Bundesligapartien mit dem 2:1-Sieg gegen den 1. FC Köln einen immens wichtigen Dreier eingefahren.
Nicolás Capaldo (44.) und Yussuf Poulsen (50.) trafen für den HSV, Grönbaek bereitete beide Tore vor. Ragnar Aches Anschlusstreffer (90.) kam letztlich zu spät aus Sicht der Kölner.
Der HSV verließ damit das Tabellenende, das nun Borussia Mönchengladbach ziert.



























